06.11.2013, 22.45 Uhr, ARD: Energiewende durch Fracking ?

Der Ankündigungstext auf der Homepage des ARD läßt schlimmes befürchten: Dass jetzt die Fracking-Industrie einen Werbefilm im Öffentlich-Rechtlichen ausstrahlt, ist nicht nachvollziehbar. Ob sich die Befürchtungen bewahrheiten? Heute abend wissen wir mehr.

„Bomm oder Blase? Wie das Fracking die Welt verändert
Film von Tina Hassel und Ina Ruck
Dank Fracking vollzieht sich eine Revolution auf dem Weltenergiemarkt. Die USA werden zum größten Ölproduzenten auf dem Globus. Sie werden in knapp 20 Jahren nicht nur zum Selbstversorger und Exporteur von Öl und Gas, sondern auch zum Konkurrenten für den Energieriesen Russland. Schon heute steht fest, dass die neuen Fördertechniken die alte Weltordnung auf den Kopf stellen werden und der neue Ölrausch hat gerade erst begonnen.“

Kritisch haben sich Deutschlamdfunk und Deutschlandradio mit dem Thema „Fracking“ auseinandergesetzt.

Aktuelle Links bei dradio.de:

  • Deutschlandradio Kultur / Weltzeit – 19.09.2013
    Pennsylvanias Fracking-Millionäre
    Reynolds). Pennsylvanias FrackingMillionäre. Die neue Erdgas Fördermethode spaltet die amerikanische Bevölkerung. Von Silke Hasselmann
  • Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 18.09.2013
    Colorado: Fracking-Bohrlöcher überflutet – Tanks mit hochgiftigen Chemikalien beschädigt
    (Ralph Sina)
  • Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 30.08.2013
    Hessens Politik streitet um Fracking-Verbot
    … rüsten sich für bundesweiten Protest gegen umstrittene Gasförderung. … die eigentlich auch kein Fracking in Hessen … Wir haben in Nordhessen den Nationalpark ..
  • Deutschlandradio Kultur / Ortszeit – 19.09.2013
    Protest gegen Fracking in Nordhessen
    … Zantow). Protest gegen Fracking in Nordhessen. Wie ernst ist es den Parteien wirklich mit dem Widerstand der Bürger? Von Andre Zantow. …

  • Deutschlandfunk / Europa heute – 19.08.2013
    „Frack off!“
    … „Frack off!“. In … Protestcamp. „Stoppt den Energie-Krieg“, steht auf ihren Plakaten, „Alle Macht dem Volk“ oder auch „Frack off – haut ab“
  • Deutschlandfunk / Wirtschaft und Gesellschaft – 25.03.2013
    Studie sieht rasches Ende des Fracking-Booms
    Und wenn sie ihn langsam ausquetschen, können sie umso dass durch neue Fördermethoden wie zum Beispiel der einem anderen Schluss: Auch beim Erdgas werde die

  • Deutschlandradio Kultur / Forschung und Gesellschaft – 02.05.2013
    Erdgas zum Ausquetschen
    (Bild: picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo). Erdgas zum Ausquetschen. Der Streit um das Fracking. Von Dirk Asendorpf. Deutschland

    Deutschlandfunk / Länderzeit – 31.07.2013
    Umstrittene Gasförderung
    Martin Schutt). Umstrittene Gasförderung. Der Streit über Chancen und Risiken von Fracking. Moderation: Michael Roehl. Bedeutende

    Deutschlandfunk / Kontrovers – 03.06.2013
    Umstrittene Gasförderung
    Schutt). Umstrittene Gasförderung. Überwiegen Chancen oder Risiken beim Fracking? Redaktion und Moderation: Sandra Schulz. Kilometertief

    Aktuell – 26.02.2013
    Kompromiss zu Fracking in Deutschland
    Peter Altmaier (CDU) haben sich geeinigt: Das umstrittene Fracking soll in den USA (MP3) Ortszeit / Deutschlandradio Kultur Riskante Gasförderung unter Druck

    Deutschlandfunk / Forschung Aktuell – 12.02.2013
    Fracking für die Geothermie
    Fracking ist eine umstrittene Technologie zur chemikalienbasierten Förderung von zum Es aufzubrechen und für die Gasförderung offenzuhalten ist aufwendig

    Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 11.02.2013
    Strenge Regelung für Fracking
    Riskante Gasförderung soll per Gesetz eingeschränkt werden. Von Philip Banse. Der Begriff „Fracking“ steht für eine umstrittene Technologie zur

    Aktuell – 11.02.2013
    Riskante Gasförderung unter Druck
    Riskante Gasförderung unter Druck. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Berichte zurückgewiesen, nach denen diese umstrittene Förderung von

    Deutschlandradio Kultur / Interview – 05.02.2013
    Bundesanstalt für Geowissenschaften plädiert für Fracking in Deutschland
    zur unkonventionellen Gasförderung vor (DLF) Expertengremium hält Fracking für riskant, aber kontrollierbar ExxonMobil legt Gutachten über die umstrittene

    Aktuell – 01.02.2013
    Münchner Sicherheitskonferenz: Die weltweiten Krisen im Visier
    am Sonntag, wenn es um das umstrittene Nuklearprogramm Teherans erwartet geopolitische Verschiebungen durch neue Öl- und Gasförderung (Interview) Livestream

    Deutschlandfunk / Andruck – 18.04.2011
    Das Magazin für Politische Literatur – Die schwarze Bedrohung
    aus eigener Überzeugung, sondern weil er hoffte, durch die umstrittene Freigabe die Blick auf die ganz „normalen“ Praktiken der Öl- und Gasförderung im Golf

    Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 25.02.2011
    Niedersachsens Bürger protestieren gegen Gasförderung
    Niedersachsens Bürger protestieren gegen Gasförderung. Konzern ExxonMobil in dem kleinen Ort im niedersächsischen Emsland das umstrittene Fracking-Verfahren

    Deutschlandfunk / Hintergrund – 25.11.2008
    Gasmangel in Russland
    ausgegeben – die wenigsten davon hatten irgendetwas mit der Gasförderung zu tun Kaspische Meer hindurch und das ist noch eine höchst umstrittene Angelegenheit

30.10.2013, 10.10 UHr, dlf: (Länderzeit) Immer mehr Städte nehmen die Energieversorgung selbst in die Hand

Bundesweite Bewegung

Immer mehr Städte nehmen die Energieversorgung selbst in die Hand

Moderation: Michael Roehl

Bei der Energieversorgung zeichnet sich ein Trend ab: Sie wird wieder mehr in die Hände der Kommunen gelegt. Seit 2007 gibt es in Deutschland über 70 Stadtwerkeneugründungen und über 200 Konzessionsübertragungen von privater in kommunale Hand.

Die Befürworter sehen Vorteile – die Städte haben so mehr Einfluss auf die Qualität der Energieversorgung ihrer Bürger. Die Gegner dagegen fürchten hohe Investitionen in der Zukunft.
Aktuelles Beispiel: Am 3. November können die Berliner in einem Volksentscheid über die künftige Struktur ihrer kommunalen Energieversorgung abstimmen.

Es diskutieren:

– Jürgen Elmer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bocholt GmbH
– Prof. Dr. Dieter Flämig, Vorsitzender des Forums für Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit der CDU Berlin
– Jens Libbe, Wissenschaftler am Difu (Deutsches Institut für Urbanistik), Berlin
– Dr. Stefan Taschner, Sprecher Berliner Energietisch

Diskutieren Sie mit!

Hörertelefon: 00800 44644464
laenderzeit@dradio.de

s.a. den Veranstaltungshinweis:
Kommunale Beteiligungskultur: Rollen, Spielregeln und Aushandlungsprozesse auf dem Prüfstand am 13,11,2013, 17 Uhr, beim DiFu-Berlin

Links bei dradio.de:

23.10.2013, 16.35 Uhr, dlf: Chiptechnologie für die Meerwasserentsalzung

Wenn es gelingen sollte, eine energiesparende Technologie zur Meerwasserentsalzung zu entwickeln, dann ist ein Meilenstein erreicht, um das globale Trinkwasserproblem zu lösen. Auf die Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie ist bereits in der Schrift „Wem gehört unser Wasser“ gleich am Anfang hingewiesen worden.*  Heute wird in der dlf-Sendereihe „Forschung aktuell“ neues aus diesem Forschungsfeld berichtet!

Chiptechnologie für die Meerwasserentsalzung, dlf, 16.35 Uhr

Ein elektrochemisches Verfahren könnte eine energiesparendere Trinkwasserproduktion ermöglichen.

NACHTRAG: Leider wurde der angekündigte Beitrag heute im dlf nicht ausgestrahlt. Wie verweisen alternativ auf den Artikel:
Meerwasserentsalzung mit geringem Energieaufwand

* Im Gegensatz zu den jüngsten Vorschlägen von Prof. Oelmann, der öffentlich seine Hoffnungen auf PET-Flaschen und Wasser-Kioske setzt (s. Mit PET-Flaschen gegen den weltweiten Durst? Minimal-Vorschläge von Prof. Mark Oelmann im dlr-Interview sind Fortsetzung der Apartheitspolitik)

28.10.2013, 19.30 Uhr, dlf: Das scharfe Schwert der Opposition? Der Untersuchungsausschuss. Von Wolf-Sören Treusch

Das politische Feature
Das scharfe Schwert der Opposition?

Der Untersuchungsausschuss
Von Wolf-Sören Treusch

Seit einem Jahr versucht der BER-Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zu klären, warum der neue Hauptstadtflughafen so viel teurer als geplant wird und warum er bis heute nicht eröffnet hat. Eine Bewährungsprobe vor allem für den Ausschuss-Vorsitzenden Martin Delius von der Piratenfraktion. Doch der Ausschuss stößt häufig an Grenzen, da die Landesregierung in wichtigen Fragen ein besonderes Geheimhaltungsinteresse geltend machen kann. Dann wird das scharfe Schwert der Opposition, als das der Untersuchungsauschuss gilt, schnell stumpf. In der Geschichte der Bundesrepublik sind vor allem zwei Untersuchungsausschüsse in Erinnerung: der Ausschuss zur Flick
Affäre in den 80er-Jahren und der Ausschuss zur CDU-Parteispendenaffäre um die Jahrhundertwende, in dem es um illegales Schwarzgeld in Millionenhöhe ging. Wie funktionieren Unterschungssausschüssse? Was können Gremien wie der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages leisten? Wessen Wahrheit kommt in den Abschlussbericht?

28.10.2013, 13.07 Uhr, dlr: Zurück in den Schoß der Kommune – Die Rekommunalisierung der Energiewerke. Von Axel Schröder und Claudia van Laak

Zurück in den Schoß der Kommune

Zurück in den Schoß der Kommune – Die Rekommunalisierung der EnergiewerkeVon Axel Schröder und Claudia van Laak

Beim Berliner Volksentscheid im November können die Berliner ein Signal in Richtung Rekommunalisierung setzen. Beim „Berliner Energietisch“ geht es um den Rückkauf des Berliner Stromnetzes und eine neue, ökologisch ausgerichtete Energiepolitik. Vorbild ist der erfolgreiche Volksentscheid vom Februar 2011. Nach der Initiative „Berliner Wassertisch“ mussten die Privatisierungsverträge offen gelegt werden.

Der politische Druck führte dazu, dass das Land relativ schnell einen Rückkauf der Wasserversorgung durchsetzen konnte. Für einen Erfolg des jetzigen Volksentscheids braucht die Initiative die Ja-Stimmen von einem Viertel der Berliner Wahlberechtigten – rund 625.000 Menschen. Dabei fühlt sich der Energietisch in Berlin bestärkt durch das Ergebnis des Hamburger Volksentscheides Ende September. In der Hansestadt haben die Bewohner für eine Rekommunalisierung der Strom,- Gas,- und Fernwärmenetze gestimmt, gegen den Widerstand der Politik.

Axel Schröder berichtet darüber, wie der Hamburger Senat den Willen der Bürger nun umsetzt. Claudia van Laak schildert die Vorbereitungen zum Berliner Volksentscheid und schaut auf die Erfahrungen des Berliner Wassertisches.

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