17. Sept., 17.30 Uhr, dlf, Markt und Medien: Medialer Sparplan. Griechenland schaltet sein Erstes ab!

Medialer Sparplan

Griechenland will sein Erstes abschalten

Drei öffentliche Fernsehprogramme wie zahlreiche private TV-Sender existerien in Griechenland. Der älteste staatliche TV-Sender, ET-1, soll jetzt dem Spar-Diktat der EU geopfert werden. Das beklagenswerte an dieser Maßnahme ist ein Qualitätsverlust, denn ET-1 stand für ein Programm mit hohem Qualitäts- und Bildungsanspruch. Ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Privatisierung und Trivilalisierung der Bewußtseinsindustrie, zur Gleichschaltung unserer Wahrnehmung?

60 Millionen Euro bringt das, hofft die Regierung in Athen. Marianthi Milona, Hörfunkjournalistin mit griechischen Wurzeln, erklärt, ob das eine Lücke in die griechische Fernsehlandschaft reißt. Zu der dlf-Reportage geht es hier!

Marianthi Milona im Gespräch mit Bettina Schmieding

Bayern 2, 28.08.2011, 21.00 Uhr: Die Milchmädchenrechnung – Wenn sogar Straßen und Schulen privatisiert werden

Wenn Kommunen Schulen und Straßen renovieren, rufen sie aus Geldnot immer öfter nach der Privatwirtschaft. Doch der Bürger zahlt bei „Public-Private-Partnership“ häufig drauf und die Kritik an PPP nimmt zu.

  • Opener: Eine Werbung für PPP (Hörspiel) (Hendrik Loven)
  • Warum lässt sich eine Kommune überhaupt auf PPP ein? Der Fall der Nürnberger Schulen (Karin Goeckel)
  • Ein Jahr A8 München-Augsburg: ein gutes Geschäft für die öffentliche Hand? (Stefan Schmid)
  • Der Kampf ums Wasser: der Fall Berlin (Bettina Weiz)
  • Der Lobbyismus der Konzerne hinter PPP (Hendrik Loven)
  • Der Fall „Atlantis“ in Dorsten: die Kommune managt doch besser (Markus Holtrichter)

Redaktion: Hendrik Loven
Moderation: Ina Krauß

weitere Informationen und der Podcast zum Hochhören hier:
http://www.br-online.de/bayern2/dossier-politik/privatisierung-staat-wirtschaft-ID1313839643232.xml
ab der 24. Minute erörtert Bettina Weiz den Kampf um das Berliner Wasser

22.08., dlf, Weltwasserwoche „Besseres Wassermanagement“ (11.35) und „zu viel Grundwasserförderung“ (16.35)

Anläßlich der Weltwasserwoche in Stockholm werden in den Medien mehrere hörenswerte Beiträge ausgestrahlt. Schwerpunkt der Weltwasserwoche ist die Thematisierung der Wasserversorgung in den wachsenden urbanen Megacities.

In der Reihe „Umwelt und Verbraucher“ wird in dlf eine Kurz-Reportage mit dem Thema „Besseres Management fürs knappe Nass – Weltwasserwoche diskutiert neue Wege bei Wasserver- und Abwasserentsorgung“ erörtert: „Im Jahr 2050 werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten leben. Die Knappheit von Wasser wird sich weiter zuspitzen. Um zu verdeutlichen, unter welchen Bedingungen Menschen in Schwellenländern bereits heute leben, hat die Umweltorganisation WWF die Probleme von dort einmal auf Deutschland übertragen: Jeder dritte Bewohner von Berlin hätte dann keinen Wasseranschluss, Trinkwasser müsste zeitweilig über Wochen abgekocht werden, Unternehmen im Großraum Berlin-Potsdam die Produktion bei bestimmten Wetterlagen einstellen…“

Und in der Reihe „Forschung aktuell“ (16.35 Uhr) beginnt eine 5.teilige Reihe mit dem Titel „Die große Wasserkrise- Wege aus der kommenden globalen Wassernot“. Zum Auftakt wird das Thema der Grundwasserförderung dargestellt („Auf dem Weg zur Wasserkrise: An vielen Orten wird zu viel Grundwasser gefördert“, gefolgt von „Grundwasserspeicher im Wüstensand Abu Dhabi will Trinkwasser in künstlich aufgefüllten Vorratslagern speichern“.