Montag, 26. März 2012: Nachhaltigkeit und Öffentliche Wasserwirtschaft – Eine symbiotische Verbindung!

Nachhaltigkeit und Öffentliche Wasserwirtschaft – Eine symbiotische Verbindung!

Ressourcen, Ethik und Nachhaltigkeit, Öffentliche Unternehmen als Instrument einer nachhaltigen Wasserwirtschaft, Nachhaltigkeit bei öffentlichen Unternehmen gut aufgehoben – Erfahrungen in Paris. www.aoew.de.

kutzsch@aoew.de, Tel.: (030) 397436-06, Fax.: -83

Montag, 26. März 2012, 11:00 – 15:00 Uhr
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Berlin, Claire-Waldoff-Str. 7

Dienstag, 13.3., ab 19.15, dlf: Systemfragen im Doppelpack

Zum Auftakt recherchiert Barbara Eisenmann in einem Feature den Anfängen der Empörten in Spanien nach

„Wir sind nicht Anti-System, das System ist anti-wir“ Aufzeichnungen aus Madrid

Und anschliessend informiert uns Dunja Arnaszus ab 20.10 Uhr über „Die letzte Schlacht“,  für deren Druchführung in der Hamburger Hafencity die Gruppe „Zweiter Frühling“ mit einem Bekennerschreiben verantwortlich zeichnet. Das PPP-Projekt, die im Bau befindliche Elbphilharmonie, war auch erst kürzlich Thema in dem dlf-Feature „Der unerhörte Klang des Geldes (Praktiken und Risiken bei Public Private Partnerships)“ von Egon Koch.

Über solche ansprechenden Kontinuitäten im Informationsangebot kann mensch sich nur freuen. Siehe auch den Rückblick auf die jüngsten Protestbewegungen!

Montag, 12.3., 19.30, dlr: Die Wiederentdeckung der Allmende – Über den Streit um Gemeinschaftsgüter / u.a.

Hörtipp: Die Wiederentdeckung der Allmende – Über den Streit um Gemeinschaftsgüter von Rosemarie Bölts

Allmende nannte man früher das Gemeinschaftsgut, das allen gehörte. Dorfwiese und See zum Beispiel, Wald und Luft. Heute zählt dazu auch die Versorgung der Bürger mit Wasser, Strom und Bildung. Im Zuge neoliberaler Politik und klammer Kassen haben aber immer mehr Kommunen in den letzten zwei Jahrzehnten beschlossen, ihre öffentlichen Güter an Privatleute und Investoren zu verkaufen.

Arbeitsplätze, wirtschaftliches Wachstum zum Wohle der Bürger versprechen die Politiker. Zu kurz gedacht, kontern die Angesprochenen, die zu hohe Kosten für die Allgemeinheit und eine nachhaltige Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen befürchten. An zwei aktuellen Beispielen, in denen es um den Kampf zwischen Allmendisierung und Privatisierung von Landschaft und See geht, soll gezeigt werden, welche Interessen sich auf welche Weise durchsetzen und welche dabei mehr dem Gemeinwohl nützen.

Und wenn die Ohren schon auf Empfang gestellt sind, dann hören Sie sich doch auch noch gleich die beiden Features
a) Lust und Last der Korruption – Wie in Deutschland geschmiert wird von Frank Überall und
b) Eine Verteilungsfrage – wer zahlt die Zeche für die Finanzkrise? Von Caspar Dohmen an. Das Zuhören beschert uns mit Erkenntnisgewinn!

24.3.2012 9.30 bis 16 Uhr: Berliner Reichtumskonferenz – VIEL FÜR WENIGE? WENIG FÜR VIELE?

Berliner Reichtumskonferenz

VIEL FÜR WENIGE? WENIG FÜR VIELE?
Über die gesellschaftliche Verantwortung von Reichtum

Samstag, 24. März 2012 von 9:30 bis 16 Uhr

Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin (Kreuzberg)
(zwischen U-Bahnhof Mehringdamm und U-Bahnhof Hallesches Tor)

Veranstalter:
Arbeitskreis Arbeit – Teilhabe – Gerechtigkeit
in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

10:00 – 12:00 Uhr EINSTIEG MIT
Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Dr. Markus M. Grabka, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Dr. Dieter Lehmkuhl, Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe

13:00 – 14:30 Uhr WORKSHOPS MIT
Dr. Nicola Liebert, Wirtschaftsjournalistin, Netzwerk Steuergerechtigkeit
Herman-Josef Tenhagen, Chefredakteur Finanztest
Peter Vollmer, Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe
Dr. Peter Wahl, WEED World Economy, Ecology & Development
Herbert Weisbrod-Frey, Bereichsleiter Gesundheitspolitik beim ver.di-Bundesvorstand

15:00 – 16:00 Uhr ABSCHLUSS-DISKUSSION MIT
Elke Hannack
Stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA)
Dr. Eva Högl
Mitglied des Bundestags, SPD, Berlin-Mitte
Dr. Nicola Liebert
Wirtschaftsjournalistin, Netzwerk Steuergerechtigkeit
Peter Vollmer
Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe
Karl-Georg Wellmann
Mitglied des Bundestags, CDU, Steglitz-Zehlendorf

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Aus Planungsgründen bitten wir um Anmeldung bis zum 17. März.

Nennen Sie dazu bitte:

Ihren Vornamen und Namen
Ihre E-Mail-Adresse
Ihre Gemeinde/Einrichtung/Organisation (wenn zutreffend)
den gewünschten Workshop (Buchstabe oder Stichwort)

Kontakt:

Arbeitskreis Arbeit – Teilhabe – Gerechtigkeit
in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

c/o Evangelischer Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf
Bildungsarbeit – Frank Steger
Kirchstr. 4 in 14163 Berlin

Tel.: (0 30) 8 01 40 61    Fax: (0 30) 8 02 63 07
E-Mail: frank.steger@teltow-zehlendorf.de

EPSU startet Europäisches Bürgerbegehren zum Menschenrecht Wasser

EPSU startet ab 1. April 2012 Europäisches Bürgerbegehren zum Menschenrecht Wasser

Die europäische Gewerkschaft öffentlicher Dienste will das Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung in der EU als Menschenrecht verankern. Dazu nutzt es das in den Lissabonverträgen verankerte Initiativrecht, nach dem 1 Million Unterschriften für diese Art der Massenpetition vonnöten sind. Eine Kurzbeschreibung der ‚Europäischen Bürgerinitiative’ ist bei der DNR-EU-Koordination verfügbar:

http://www.eu-koordination.de/PDF/steckbrief-ebi.pdf

Eine Europäische Bürgerinitiative kann erst ab dem 1. April 2012 eingeleitet werden:

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome

In Deutschland laufen die Fäden bei ver.di zusammen. Die GRÜNE LIGA gehört zum Unterstützerkreis.