26.11.2013, 16.00 – 19.30 Uhr, Berlin: „Gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen – gestalten und finanzieren“

Einladung zu einer Veranstaltung des Arbeitskreises Dienstleistungen von verdi und FES zum Thema „Gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen – gestalten und finanzieren“, die am 26. November von 16.00 bis 19.30 Uhr im Konferenzsaal der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin stattfindet (Haus 2, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin).

Worum geht es? In Deutschland wie in vielen anderen Ländern erleben wir seit Jahren einen schleichenden Verfall gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen wie öffentliche Verwaltung, kommunale Infrastruktur und öffentliche wie private soziale Dienste. Im Süden Europas vollzieht sich dieser Prozess wegen der harten Sparpolitik wie im Zeitraffer und stellt die Gesellschaften bereits jetzt vor eine Zerreißprobe. Daher wird es nicht zuletzt wegen ihrer Schlüsselrolle in Europa eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung Deutschlands sein, ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept gesellschaftlich notwendiger Dienstleistungen zu entwickeln und umzusetzen.

Es referieren und diskutieren:
Andrea Kocsis, stellvertretende Vorsitzende von verdi
Simona König, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Stadtverwaltung Stadt Halle
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands
PD Dr. Josef Hilbert, Direkter des Instituts Arbeit und Technik der FH Gelsenkirchen
Dr. Ernst-Dieter Rossmann, MdB, Sprecher der AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion

Das Programm der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link:
http://www.fes.de/wiso/pdf/dienstleistung/2013/261113/programm.pdf

30.10.2013, 10.10 UHr, dlf: (Länderzeit) Immer mehr Städte nehmen die Energieversorgung selbst in die Hand

Bundesweite Bewegung

Immer mehr Städte nehmen die Energieversorgung selbst in die Hand

Moderation: Michael Roehl

Bei der Energieversorgung zeichnet sich ein Trend ab: Sie wird wieder mehr in die Hände der Kommunen gelegt. Seit 2007 gibt es in Deutschland über 70 Stadtwerkeneugründungen und über 200 Konzessionsübertragungen von privater in kommunale Hand.

Die Befürworter sehen Vorteile – die Städte haben so mehr Einfluss auf die Qualität der Energieversorgung ihrer Bürger. Die Gegner dagegen fürchten hohe Investitionen in der Zukunft.
Aktuelles Beispiel: Am 3. November können die Berliner in einem Volksentscheid über die künftige Struktur ihrer kommunalen Energieversorgung abstimmen.

Es diskutieren:

– Jürgen Elmer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bocholt GmbH
– Prof. Dr. Dieter Flämig, Vorsitzender des Forums für Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit der CDU Berlin
– Jens Libbe, Wissenschaftler am Difu (Deutsches Institut für Urbanistik), Berlin
– Dr. Stefan Taschner, Sprecher Berliner Energietisch

Diskutieren Sie mit!

Hörertelefon: 00800 44644464
laenderzeit@dradio.de

s.a. den Veranstaltungshinweis:
Kommunale Beteiligungskultur: Rollen, Spielregeln und Aushandlungsprozesse auf dem Prüfstand am 13,11,2013, 17 Uhr, beim DiFu-Berlin

Links bei dradio.de:

13.11.2013, 17 Uhr, difu (Berlin): Kommunale Beteiligungskultur: Rollen, Spielregeln und Aushandlungsprozesse auf dem Prüfstand

Kommunale Beteiligungskultur: Rollen, Spielregeln und Aushandlungsprozesse auf dem Prüfstand

Einladung/Terminhinweis:
Veranstaltung im Rahmen der „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“ 2013/2014
13. November 2013, 17 Uhr; Difu Berlin

Vortrag:
Dr. Stephanie Bock, Dr. Bettina Reimann, Deutsches Institut für Urbanistik; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, ARL; Monika Strunz, kommunale Expertin

Moderation:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann

Die aktuellen Debatten um (Bürger-) Beteiligung – nicht erst ausgelöst durch „Stuttgart 21″ – offenbaren Defizite der bisherigen Beteiligungspraxis. Zivilgesellschaftliche Akteure suchen für ihr Engagement und die Artikulation ihrer Interessen verstärkt neue Wege jenseits von vorgegebenen Beteiligungsverfahren, Parteien, organisierter Kommunalpolitik sowie festgefügten Interessengruppen. Dies hat erhebliche Konsequenzen für Kommunalverwaltungen, nicht allein mit Blick auf Konzeption und Organisation von Beteiligungsprozessen und den verwaltungsinternen Umgang mit Beteiligung. Eine kommunale Beteiligungskultur fordert Verwaltung, Politik, Bürgerschaft und Medien gleichermaßen zur Reflexion der eigenen Rollen heraus und entwickelt neue Spielregeln für das Miteinander der verschiedenen Akteursgruppen. Ob dies gewünscht und umsetzbar ist, soll im Rahmen des Dialogs diskutiert werden.

Veranstaltungsablauf:
Die „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“ sind eine offene Vortrags- und Dialogreihe, in der jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte vorgetragen und diskutiert werden. Die Veranstaltungsserie 2013/2014 bietet ein vielfältiges Programm. In dem Forum stellen an Stadtentwicklungsfragen Interessierte aus Wissenschaft und Praxis neue Erkenntnisse zur Debatte und diskutieren offene Fragen. Je nach Thema setzt sich dieser überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommende Kreis fachkundiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bundes- und Landesebene, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie weiteren öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Präsentation des jeweiligen Themas durch die/den Vortragende/n (ca. 45 Min.), der zweite der offenen Diskussion (ca. 60 Min.). Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre am Stehtisch das Gespräch fortzusetzen (Ende 20 Uhr).

23.10.2013, 16.35 Uhr, dlf: Chiptechnologie für die Meerwasserentsalzung

Wenn es gelingen sollte, eine energiesparende Technologie zur Meerwasserentsalzung zu entwickeln, dann ist ein Meilenstein erreicht, um das globale Trinkwasserproblem zu lösen. Auf die Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie ist bereits in der Schrift „Wem gehört unser Wasser“ gleich am Anfang hingewiesen worden.*  Heute wird in der dlf-Sendereihe „Forschung aktuell“ neues aus diesem Forschungsfeld berichtet!

Chiptechnologie für die Meerwasserentsalzung, dlf, 16.35 Uhr

Ein elektrochemisches Verfahren könnte eine energiesparendere Trinkwasserproduktion ermöglichen.

NACHTRAG: Leider wurde der angekündigte Beitrag heute im dlf nicht ausgestrahlt. Wie verweisen alternativ auf den Artikel:
Meerwasserentsalzung mit geringem Energieaufwand

* Im Gegensatz zu den jüngsten Vorschlägen von Prof. Oelmann, der öffentlich seine Hoffnungen auf PET-Flaschen und Wasser-Kioske setzt (s. Mit PET-Flaschen gegen den weltweiten Durst? Minimal-Vorschläge von Prof. Mark Oelmann im dlr-Interview sind Fortsetzung der Apartheitspolitik)

28.10.2013, 19.30 Uhr, dlf: Das scharfe Schwert der Opposition? Der Untersuchungsausschuss. Von Wolf-Sören Treusch

Das politische Feature
Das scharfe Schwert der Opposition?

Der Untersuchungsausschuss
Von Wolf-Sören Treusch

Seit einem Jahr versucht der BER-Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zu klären, warum der neue Hauptstadtflughafen so viel teurer als geplant wird und warum er bis heute nicht eröffnet hat. Eine Bewährungsprobe vor allem für den Ausschuss-Vorsitzenden Martin Delius von der Piratenfraktion. Doch der Ausschuss stößt häufig an Grenzen, da die Landesregierung in wichtigen Fragen ein besonderes Geheimhaltungsinteresse geltend machen kann. Dann wird das scharfe Schwert der Opposition, als das der Untersuchungsauschuss gilt, schnell stumpf. In der Geschichte der Bundesrepublik sind vor allem zwei Untersuchungsausschüsse in Erinnerung: der Ausschuss zur Flick
Affäre in den 80er-Jahren und der Ausschuss zur CDU-Parteispendenaffäre um die Jahrhundertwende, in dem es um illegales Schwarzgeld in Millionenhöhe ging. Wie funktionieren Unterschungssausschüssse? Was können Gremien wie der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages leisten? Wessen Wahrheit kommt in den Abschlussbericht?