18. bis 20.9.2013 8. Internationale Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten im Abgeordnetenhaus von Berlin

8. Internationale Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 18. September beginnt die 8. Internationale Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Berlin.

Informationsfreiheitsbeauftragte aus aller Welt kommen hier zusammen, um gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen aktuelle Fragen zu Transparenz und Offenheit staatlichen Handelns zu diskutieren.

Die mehrtägige Konferenz wird ausgerichtet vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Dr. Alexander Dix sowie dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar. Die Veranstaltung findet im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses statt. Ein vollständiges Programm finden Sie auf der Konferenzwebseite.

Die Veranstaltung wird von ALEX Berlin im TV und im Web live unter www.alex-berlin.de/tv übertragen.

Aktuelle Informationen von der Konferenz können Sie auch dem Twitter-Account der ICIC2013 entnehmen.

Die Konferenz endet am 20. September um 12:30 Uhr mit einer Pressekonferenz der Konferenzveranstalter in Raum 190 des Berliner Abgeordnetenhauses.

Das Programm der Konferenz finden Sie hier als PDF-Datei.

Hinweise auf Radio-Sendungen zum Thema:

Deutschlandfunk / Europa heute – 19.09.2013
Transparenz in der Sackgasse
Der lange Weg zur Informationsfreiheit in der EU Von Patrick Wellinski.
Im Prinzip hat jeder EU-Bürger die Möglichkeit, die Entscheidungsprozesse der EU-Bürokraten zu kontrollieren – auch mit Hilfe von Akteneinsicht. Allerdings nur im Prinzip, denn häufig wird der Zugang zu EU-Dokumenten verwehrt. Kritiker sehen darin einen Mangel an Transparenz…

Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 19.09.2013
Schnelle, aber ungenügende Auskünfte
Behörden knausern mit Umweltinformationen.Von Ralph Heinrich Ahrens
Öffentliche Behörden müssen Bürgern Zugang zur Umweltinformationen geben – das besagt ein entsprechendes Gesetz. Doch bei der Umsetzung der Auskunftspflicht hapert es gehörig, hat das Unabhängige Institut für Umweltfragen in Berlin herausgefunden…

Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 18.09.2013
Das Rathaus muss Auskunft geben
Treffen der Informationsfreiheitsbeauftragten in Berlin / Gudula Geuther im Gespräch mit Jule Reimer
In vielen Staaten erlauben Gesetze den Bürgern, die Dokumente von Behörden einzusehen. Diese Informationsfreiheit ist somit ein Gegenstück zum Datenschutz. Auf der internationalen Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten treffen sich zurzeit die Ombudsmänner zum Erfahrungsaustausch in Berlin…

Deutschlandfunk / Hintergrund – 05.05.2013
Gläserne Verwaltung oder vorgetäuschte Transparenz?Die Diskussion um die Offenlegung von Daten im Netz. Von Katja Ridderbusch und Falk Steiner
Für nahezu alle Behördenvorgänge werden Daten erfasst. Schreckten schier endlose Aufzählungen die Allgemeinheit bisher eher ab, lösen sie plötzlich ein neues Interesse aus. Die Open-Data-Bewegung will elektronische Aktenberge im Netz durchforsten – und so neue Zusammenhänge zutage fördern.

 

München 16.9.: Veranstaltung „Recht auf Wasser – Einfluss in Europa durch Lobbypolitik und Bürgerbegehren“

„Recht auf Wasser“

Einfluss in Europa durch Lobbypolitik und Bürgerbegehren

Erstmals war ein Bürgerbegehren auf europäischer Ebene erfolgreich. Die Unterschriftensammlung Right 2 Water richtete sich gegen die geplante „Dienstleistungskonzessionssrichtlinie“ der EU, die als weiterer Schritt verstanden wurde, öffentliche Güter – wie Trinkwasser – der wirtschaftlichen Verwertung zu unterwerfen.

Der Vorgang richtete die Aufmerksamkeit auch auf die Lobbypolitik in Brüssel. Aufgrund des Bürgerbegehrens soll die Trinkwasserversorgung aus der Richtlinie genommen werden. Die Strukturen aber bleiben – das europäische Bürgerbegehren wird an Bedeutung gewinnen.

In Kooperation mit Arbeit und Leben München., DGB Bildungswerk München, Evang. Stadtakademie München, Münchner Bildungswerk, Münchner Stadtentwässerung, Münchner Volkshochschule und Kulturzentrum der Israelischen Kultusgemeinde

Anmeldung nicht erforderlich

Zeit Mo 16.9.13, 19.00 – 21.00 Uhr

Referent/-in
Dr. Alexander Klier, DGB Bildungswerk München;
Roland Groß, Personalrat der Münchner Stadtentwässerung und Verdi;
Nina Katzemich, LobbyControl, Köln;
Peter Martin, Vertretung der EU Kommission in München
Moderation Jutta Höcht-Stöhr, Evangelische Stadtakademie München
Ort Evangelische Stadtakademie München,
Herzog-Wilhelm-Str. 24, EG, 80331 München

 

https://ebw-muenchen.de/artikel/1738/recht-auf-wasser

25.08.2013, 15.00 Uhr „Bürgerbeteiligung – ein Missverständnis zwischen Bürgern und Politik?“

Im Wahlkampf scheinen die etablierten Parteien das Thema der Bürgerbeteiligung zu meiden. Um so mehr ist es zu begrüßen und zu unterstützen, dass von Seiten der Zivilgesellschaft dieses Thema am 25.8. öffentlich diskutiert wird.

Podiumsdiskussion am Sonntag, d. 25.08.2013, von 15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
zum Thema „Bürgerbeteiligung – ein Missverständnis zwischen Bürgern und Politik?“

im: Gemeindehaus der Ev. Paulusgemeinde („Rundkirche auf dem Tempelhofer Feld“), Eingang Badener Ring/Ecke Boelckestr., Großer Saal im 1. Stock

Azize Tank (?) / Ruben Lehnert (Die Linke)
Thomas Birk / Sybill Klotz (?) / Jörn Oltmann (Bündnis 90/ Die Grünen)
Stefan Evers (?) / Ralph Olschewski (CDU)
Holger Krestel MdB / Dr.Sebastian Kluckert (?) (FDP)
Frank Roeder (Die Piraten)
Thomas Rudek (Verfasser und Sprecher des Wasser-Volksentscheids)
Tilman Heuser (BUND )
Monika Dierenfeld (Gartenkolonie Neuköllner Berg)
Rolf Peinert (Gartenkolonie Tempelhofer Berg)
Manuel Helmbold (Bürgerinitiative „Tempelhof 42“)
Nils Rickert (Initiative 100% Tempelhofer Feld)

Von Seiten der SPD haben die Initiatoren bislang leider noch keine Zusage erhalten.

Kernthema unserer Diskussiosreihe ist es zu entwickeln, wie Bürgerbeteiligung ergebnisoffen und auf Augenhöhe erfolgreich umgesetzt werden kann. Am jetzigen Sonntag sollen in drei Themenrunden, am Beispiel des Flughafens Tempelhof und der zu diesem Thema aktuell stattfindenden Bürgerbeteiligung, folgende Fragen behandelt werden:

I.     Wie kann Transparenz für die Öffentlichkeit, auch hinsichtlich der Offenlegung von Partikularinteressen
bei den zu Entscheidenden Sachfragen, von Beginn an gewährleistet werden?
Warum werden derzeit Argumente verschleiert oder sogar unterdrückt?
Sind Lobbyinteressen in Sachfragen als solche kennzeichenbar?
Was hat Ihnen gefehlt, wo hätten Sie Unterstützung von Bürgern als nötig empfunden?
Was erachten Sie selbst als unverzichtbar für eine wirksame Beteiligung von Bürgern an konkreten Projekten?
Wie sehen Sie Ihre Stellung in den laufenden Prozessen selbst?

II.    Wie kann eine ergebnisoffene und bindende Bürgerbeteiligung in Sachfragen frühzeitig festgesetzt werden?
Warum wird Bürgerbeteiligung oft, von Verwaltung und Politikern, als nichtkonstruktiv sondern als Antihaltung wahrgenommen
und dargestellt?
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen in der Sachfrage engagierten Bürgern und Politikern intensiviert werden?
Wo sehen Sie Ansatzpunkte für eine zukünftige qualifizierte Beteiligung von Bürgern?
Welche Institutionen müssen evtl. geschaffen werden, um künftig Zusammenarbeit von Entscheidungsträgern und
Bürgerinnen und Bürgern transparent und effizient zu gestalten?

III.  Welche konkreten Massnahmen zu I. + II. können von wem, ggf. mit persönlicher Verantwortung, in absehbarer Zeit
umgesetzt werden?
Welche Grenzen der Bürgerbeteiligung sind klar zu definieren, um gegenseitige Frustration etc. zu minimieren?
Wie lässt sich das Bild des zu ignorierenden Wutbürgers zum konstruktiven Entscheidungspartner wandeln?
Was muss getan werden, um Bürgerbeteiligung
a) an den richtigen Institutionen anzubinden?
b) mit den dazu nötigen Instrumenten (auch finanziell, personell oder als Sachmittel) auszustatten?
c) gesetzlich abzubilden?

Zur Erinnerung:
Der Veranstaltungsort wurde aufgrund erhöhter Nachfrage, in das Gemeindehaus der Ev. Paulusgemeinde („Rundkirche auf dem Tempelhofer Feld“), Eingang Badener Ring/Ecke Boelckestr., Großer Saal im 1. Stock, verlegt.

Sehenswert: Promised Land – ein Spielfilm nicht nur über Fracking, sondern über den Kampf um Informationen

Kein Blut, keine Actionszenen, und dennoch spannend bis zur letzten Minute:
Promised Land

Ein Spielfilm nicht nur über Erdgasgewinnung durch Fracking, sondern um den Kampf einer noch viel wichtigeren Ressource: Wie wahr sind die Informationen, auf deren Grundlage wir entscheiden?

Promised LandWenn neue Großtechnologien zum Einsatz gelangen, dann stellt sich nicht nur die Frage nach der ökonomischen Rentabilität von derartigen Investitionen, sondern vor allem nach der Beherrschbarkeit der Risiken für Mensch und Natur. Im Bereich der Energiegewinnung wird bereits seit mehreren Jahren der Erdgasgewinnung durch „Fracking-Förderanlagen“ nicht nur hohe Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Auf die Förderung dieses fossilen Energieträgers werden vor allem in den USA große Hoffnungen gesetzt.[1] Um das in Schiefersteinschichten gelegene Methangas zu gewinnen, muss kilometertief gebohrt und anschließend das Schiefergestein unterirdisch gesprengt werden. Schließlich muss das Gas mit Chemikalien und viel Wasser aus dem Gestein gelöst werden. Die damit verbundenen Risiken unter anderem auch für das Grundwasser sind der Öffentlichkeit durch den Oscarnominierten Film „Gasland“ (2010) von Josh Fox vor Augen geführt worden.

Jetzt legen namhafte Vertreter der amerikanischen Spielfilmindustrie nach: Der Regisseur Gus Van Sant (Good Will Hunting, Milk) und Schauspieler Matt Damon haben mit „Promised Land“ nicht nur das Fracking-Thema eindrucksvoll in Szene gesetzt. Was diesen Film so sehenswert macht, ist die Sensibilisierung des Publikums für die Bedeutung und Bewertung der Information, wobei dieser Kampf um Informationen – und das zeichnet seine Nähe zur Realität aus – ohne Actionszenen und ohne Blutvergießen auskommt: Da ist der von Matt Damon gespielte Steve Butler, der mit seiner Kollegin Sue Thomason (gespielt von Frances McDormand) im Auftrag seines Konzerns „Global Crosspower Solutions“  versucht, den Bauern im verarmten Pennsylvania die Nutzungsrechte für ihr Land abzukaufen. Diesen Interessen stehen gegenüber ein ehemaliger Ingenieur, gespielt von Hal Holbrook, und der Umweltaktivist Dustin Noble, gespielt von John Krasinski. Dass von dieser klassischen Rollenverteilung am Ende nichts bleibt, erklärt sich aus der ökonomischen Bedeutung des Fracking, weniger für die Bevölkerung als für die Konzerne. Diese überlassen nichts dem Zufall, sondern sorgen für ein subtiles Informationsmanagement, das auch die Meinungsbildung der Bevölkerung im Visier hat, dafür, dass nichts aus dem Ruder läuft. Doch mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur abschließend so viel: Wußten Sie, dass die Konzerne RWE und Veolia ihre Mitarbeiter dafür belohnen, wenn diese sich außerhalb ihrer Arbeitszeit bürgerschaftlich bzw. zivilgesellschaftlich engagieren?

Am 25.6. (Dienstag) wird der Film um 20.30 Uhr im Kantkino gezeigt. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit: Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter und Sprecher für Energiewirtschaft von Bündnis 90/Die Grünen und Mechthild Baron, Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und Mitarbeit an der Stellungnahme des SRU zum Schiefergas-Fracking. Es moderiert Barbara Unmüßig vom Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

Thematisch verwandt sind auch die sehenswerten Spielfilme Glengarry Glen Ross (1992), „Insider“ (1999) und Syriana (2005).

Hörenswert ist auch die kontroverse Diskussion im dlf vom 3.6.2013 „Umstrittene Gasförderung – Überwiegen Chancen oder Risiken beim Fracking?

Bei folgenden Kurz-Reportagen möchten wir auf die Links hinweisen, die teilweise in den linken Spalten aufgeführt werden und auf weitere Sendungen verweisen!

Aktuelle Links bei dradio.de:

  • Deutschlandradio Kultur / Weltzeit – 19.09.2013
    Pennsylvanias Fracking-Millionäre
    Reynolds). Pennsylvanias FrackingMillionäre. Die neue Erdgas Fördermethode spaltet die amerikanische Bevölkerung. Von Silke Hasselmann
  • Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 18.09.2013
    Colorado: Fracking-Bohrlöcher überflutet – Tanks mit hochgiftigen Chemikalien beschädigt
    (Ralph Sina)
  • Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 30.08.2013
    Hessens Politik streitet um Fracking-Verbot
    … rüsten sich für bundesweiten Protest gegen umstrittene Gasförderung. … die eigentlich auch kein Fracking in Hessen … Wir haben in Nordhessen den Nationalpark ..
  • Deutschlandradio Kultur / Ortszeit – 19.09.2013
    Protest gegen Fracking in Nordhessen
    … Zantow). Protest gegen Fracking in Nordhessen. Wie ernst ist es den Parteien wirklich mit dem Widerstand der Bürger? Von Andre Zantow. …

  • Deutschlandfunk / Europa heute – 19.08.2013
    „Frack off!“
    … „Frack off!“. In … Protestcamp. „Stoppt den Energie-Krieg“, steht auf ihren Plakaten, „Alle Macht dem Volk“ oder auch „Frack off – haut ab“
  • Deutschlandfunk / Wirtschaft und Gesellschaft – 25.03.2013
    Studie sieht rasches Ende des Fracking-Booms
    Und wenn sie ihn langsam ausquetschen, können sie umso dass durch neue Fördermethoden wie zum Beispiel der einem anderen Schluss: Auch beim Erdgas werde die

  • Deutschlandradio Kultur / Forschung und Gesellschaft – 02.05.2013
    Erdgas zum Ausquetschen
    (Bild: picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo). Erdgas zum Ausquetschen. Der Streit um das Fracking. Von Dirk Asendorpf. Deutschland

    Deutschlandfunk / Länderzeit – 31.07.2013
    Umstrittene Gasförderung
    Martin Schutt). Umstrittene Gasförderung. Der Streit über Chancen und Risiken von Fracking. Moderation: Michael Roehl. Bedeutende

    Deutschlandfunk / Kontrovers – 03.06.2013
    Umstrittene Gasförderung
    Schutt). Umstrittene Gasförderung. Überwiegen Chancen oder Risiken beim Fracking? Redaktion und Moderation: Sandra Schulz. Kilometertief

    Aktuell – 26.02.2013
    Kompromiss zu Fracking in Deutschland
    Peter Altmaier (CDU) haben sich geeinigt: Das umstrittene Fracking soll in den USA (MP3) Ortszeit / Deutschlandradio Kultur Riskante Gasförderung unter Druck

    Deutschlandfunk / Forschung Aktuell – 12.02.2013
    Fracking für die Geothermie
    Fracking ist eine umstrittene Technologie zur chemikalienbasierten Förderung von zum Es aufzubrechen und für die Gasförderung offenzuhalten ist aufwendig

    Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 11.02.2013
    Strenge Regelung für Fracking
    Riskante Gasförderung soll per Gesetz eingeschränkt werden. Von Philip Banse. Der Begriff „Fracking“ steht für eine umstrittene Technologie zur

    Aktuell – 11.02.2013
    Riskante Gasförderung unter Druck
    Riskante Gasförderung unter Druck. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Berichte zurückgewiesen, nach denen diese umstrittene Förderung von

    Deutschlandradio Kultur / Interview – 05.02.2013
    Bundesanstalt für Geowissenschaften plädiert für Fracking in Deutschland
    zur unkonventionellen Gasförderung vor (DLF) Expertengremium hält Fracking für riskant, aber kontrollierbar ExxonMobil legt Gutachten über die umstrittene

    Aktuell – 01.02.2013
    Münchner Sicherheitskonferenz: Die weltweiten Krisen im Visier
    am Sonntag, wenn es um das umstrittene Nuklearprogramm Teherans erwartet geopolitische Verschiebungen durch neue Öl- und Gasförderung (Interview) Livestream

    Deutschlandfunk / Andruck – 18.04.2011
    Das Magazin für Politische Literatur – Die schwarze Bedrohung
    aus eigener Überzeugung, sondern weil er hoffte, durch die umstrittene Freigabe die Blick auf die ganz „normalen“ Praktiken der Öl- und Gasförderung im Golf

    Deutschlandfunk / Umwelt und Verbraucher – 25.02.2011
    Niedersachsens Bürger protestieren gegen Gasförderung
    Niedersachsens Bürger protestieren gegen Gasförderung. Konzern ExxonMobil in dem kleinen Ort im niedersächsischen Emsland das umstrittene Fracking-Verfahren

    Deutschlandfunk / Hintergrund – 25.11.2008
    Gasmangel in Russland
    ausgegeben – die wenigsten davon hatten irgendetwas mit der Gasförderung zu tun Kaspische Meer hindurch und das ist noch eine höchst umstrittene Angelegenheit


 

 


[1] So titelt das Handelsblatt am 19.6.2013: „Öl verliert an Bedeutung Fracking-Boom in USA krempelt Energiemarkt um“

Links bei dradio.de:

17.4.2013 (Mittwoch), 18 bis 21 Uhr, Haus der Demokratie und Menschenrechte: Bürgerbegehren, Volksbegehren – Berliner Erfahrungen und Bilanz

Kommentar Wasserbürger: Schade, dass die Veranstalter nicht darauf achten, dass sich die Podiumsdiskussionen aus Personen zusammen setzen, die von Anfang an das bzw. die Volksbegehren in verantwortlicher Position begleitet haben. Schließlich geht es um eine Erfahrungsbilanz. Da dürfte die neue Pressesprecherin des einen Wassertischs (.net) kaum inhaltliches beizusteuern haben.

17.04.2013, 18.00 – 21.00 Uhr
Instrumente der direkten Demokratie
Bürgerbegehren, Volksbegehren – Berliner Erfahrungen und Bilanz

Diskussionsforum

In Berlin fanden in den zurückliegenden Jahren verschiedene Bürgerbegehren, Volksbegehren und ein erfolgreicher Volksentscheid statt. Seit den deutlichen Verbesserungen von 2005/2006 auf Bezirksebene und in der Landesgesetzgebung haben Bürgerinnen und Bürger immer häufiger die Instrumente der direkten demokratischen Entscheidung genutzt. Zurzeit läuft die Unterschriftensammlung für das 8. Berliner Volksbegehren „Neue Energie für Berlin“.

Welche Erfahrungen wurden mit den zahlreichen Volks- und Bürgerbegehren in Berlin gesammelt? Wie organisiert man so etwas? Welche Netzwerke sind notwendig? Wie können moderne Medien eingesetzt werden? Welche Bilanz wird gezogen und welche gesetzlichen Änderungen wären zukünftig erforderlich?

Diese und weitere Fragen sollen auf dem Podium und mit

– Ulrike von Wiesenau (Pressesprecherin des Berliner Wassertisches)
– Dr. Michael Efler (Mehr Demokratie e.V., Mitinitiator des Volksbegehrens
„Neue Energie für Berlin“)
– Burkhard Entrup (Kita-Volksbegehren, Hort-Volksbegehren) und
– Dr. Sebastian Fasbender (Initiative „Aufwachen Berlin“ – Volksbegehren
Nachtflugverbot)
und allen Gästen diskutiert werden.

Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin