4.12.2012, 18.30 Uhr, 3Sat: nano – Abweichende Meinungen zu Chemikalienverordnung „Reach“

Abweichende Meinungen zu Chemikalienverordnung

„Die Chemikalienverordnung der Europäischen Union „Reach“ ist seit Mai 2007 in Kraft. Doch für die Verbraucher hat sich seitdem nicht viel verändert.
Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, zog im Mai 2012 ein insgesamt positives Fazit für „Reach“. Dieses sei „das richtige Instrument“. Die Einführung des Registers sei eine „Zeitenwende in der europäischen Chemikalienpolitik“ gewesen. Davor sei „beängstigend wenig“ über die Auswirkungen von Chemikalien auf Umwelt und Gesundheit bekannt gewesen, betonte er. Es gebe eine ganze Reihe von Chemikalien, die Krebs auslösen oder das Erbgut verändern könnten. In dem europäischen Chemikalienregister muss die Industrie die verwendeten Stoffe registrieren lassen und in Dossiers Auskunft über die Chemikalien geben.

4.12.2012, 3Sat, 18.30 Uhr: nano 1. Alternativen zum Wasserklosett / 2. Strom aus Abwasser

Vakuum statt Wasser
Mit Vakuumtoiletten lassen sich Nährstoffe erhalten

„Wie sich Abwasser dazu nutzen lässt, Energie und Dünger zu gewinnen, das zeigt der Bauingenieur Prof. Ralf Otterpohl in der Siedlung Flintenbreite in Lübeck.
Strom aus Abwasser
Neuer Stadtteil Hamburgs soll energieautark sein
„Hamburgs neu entstehender Stadtteil Jenfelder Au, soll ein Wohnviertel werden, in dem Toilettenabwasser separat entsorgt und anschließend zur Energiegewinnung genutzt wird.

2.12.2012, ARD, W wie Wissen: Wasser marsch

Auf eines ist verlaß: Jedes Jahr nimm sich die Redaktion des ARD-Magazins „W wie Wissen“ des Wasser-Themas an.

Am 2.12.2012 ging es um folgende Themen:

Tibet: Wasser marsch! von Thomas Weidenbach (WDR)

Nach den Polkappen sind die Himalaya-Gletscher die größten Süßwasserspeicher der Welt. Doch China beansprucht das Wasser aus Tibet zur Stromerzeugung, als Trinkwasser und für die Industrie. Lässt sich Tibet einfach so das Wasser abgraben?

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Wasservorhersage für Zentralasien von Arno Trümper (BR)

Wegen des Klimawandels wird Zentralasien bis 2050 im Sommer 30 % weniger Wasser haben – eine Katastrophe. Auf einem Gletscher haben deutsche Forscher Messgeräte installiert, die die Wassermenge vorhersagen sollen. Hilft das gegen die Dürre?

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Trockenheit in London von Corinna Hackenbroch (WDR)

Auch vor der Haustüre gibt es Wasserprobleme. Ausgerechnet London erlebt immer wieder Dürreperioden. Der Grund: Das Wassersystem ist veraltet, durch die löchrigen Leitungen gehen täglich Tausende Liter verloren. Was kann die Metropole tun?

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PAUL – der mobile Wasserrucksack von Anja Galonska (HR)

Nach Naturkatastrophen ist die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser überlebenswichtig. Kasseler Forscher haben einen Rucksack zur Wasseraufbereitung entwickelt. Das Gerät heißt PAUL – kostet wenig, und ist leicht zu transportieren!

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15.11.2012, 20.15 Uhr, mdr: Kalte Dusche: Was tun, wenn die Wasserrechnung überhöht ist

Kalte Dusche: Was tun, wenn die Wasserrechnung überhöht ist

Am Jahresende wird der Wasserzähler abgelesen. Doch was, wenn den Mitarbeitern dabei Fehler unterlaufen und die Rechnung dadurch höher wird? „Escher – Der MDR-Ratgeber“ über einen enorm hohen Wasserverbrauch, den sich weder Kunde noch Wasserverband erklären können.

Link zur Homepage und Sendung mit hilfreichen, weiterführenden Links

16.11.2012, 20.15 Uhr, 3SAT: Gefährliches Trinkwasser von Dethlev Cordts

Gefährliches Trinkwasser
„Im Zeitraum von 1951 bis 2005 wurden mit Billigung der zuständigen Behörden auf deutschen Äckern mindestens 13.000 Tonnen giftiges und radioaktives Uran ausgebracht. Dieses könnte zu einem gravierenden Umweltproblem werden, so Prof. Dr. Ewald Schnug vom Julius-Kühn-Institut.
Mineralische Phosphatdünger sind mit Abstand der am häufigsten verwendeten Dünger in der Landwirtschaft. Der Dünger wird meist aus aufbereitetem Rohphosphat hergestellt, der bergmännisch abgebaut wird. Leider kommt Rohphosphat in der Natur häufig zusammen mit dem problematischen Schwermetall Uran im Gestein vor. Phosphatdünger sind, so Professor Schnug, mit durchschnittlich einem halben Pfund Uran pro Tonne verunreinigt. Zwar wird dieses Uran nur in sehr geringen Mengen von den gedüngten Pflanzen aufgenommen; ein wesentlich größeres Problem ist, dass das beigemischte Uran nach der „Veredelung“ des Phosphats wasserlöslich wird. Der Regen kann es ausspülen und es gelangt so in das Grundwasser – wo es nichts zu suchen hat. Uran ist zum einen ein extrem starkes Gift, und auch die Radioaktivität kann dem menschlichen Organismus schaden, wenn die Konzentration zu hoch ist…
Sehen Sie am Freitag, 16. November 2012, 20.15 Uhr eine spannende Spurensuche. Autor Dethlev Cordts spricht mit den Verantwortlichen, besucht das kleine Dorf Palmzin in Mecklenburg-Vorpommern und die Phosphatminen Marokkos. Ergebnis: Jahrzehntelange Schlamperei, Desinformation und Ignoranz von Seiten der Industrie, der Behörden und Ministerien haben zu einer nachhaltigen Verseuchung deutscher Böden und einer flächendeckenden Bedrohung der Trinkwasservorräte geführt.