Vorgemerkt: 3. Sept. 2012 – „Wohnen in Berlin 2“ – Städtevergleich: Wer gentrifiziert gut, besser, am besten, bestialisch?

Nach dem Auftakt einer Veranstaltungsreihe von der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Wohnen in Berlin“ und der Auseinandersetzung mit der Berliner Mieten- und Wohnungspolitik am 21. Mai 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin (http://www.fes-forumberlin.de/content/stadtentwicklung_archiv.php)  ist für den 3. September 2012 von 10.00 bis 15.00 Uhr eine Folgeveranstaltung geplant, die auch wieder in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfinden soll.

Standen in der ersten Veranstaltung berlinspezifische Fragen im Vordergrund, soll am 3. September der Blick auf einen Städtevergleich mit Hamburg und Köln gerichtet werden und konkret Fragen nach einer aktiven Liegenschaftspolitik, dem Charakter von Bündnissen und einem Wohnraumversorgungskonzept und der Übertragbarkeit nach Berlin gestellt und hoffentlich zufriedenstellen beantwortet werden. Mit dabei sind der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe, der Hamburger Staatsrat Michael Sachs und die verschiedensten Berliner Vertreter_innern aus den Bezirken und mietenpolitischen Zusammenhängen.

Tipp: Radiosendungen zu diesem Thema Link

11.7.2012, 19.04, Kulturradio: Berliner Monopoly Zwischen Immobilienboom und Mieter-Protesten. Von Catrin Watermann

Mi 11.07.2012 19:04 – 19:30 Uhr

KULTURTERMIN

Berliner Monopoly
Zwischen Immobilienboom und Mieter-Protesten

Von Catrin Watermann

„Berlin boomt. Investoren und Touristen aus aller Welt strömen in die Hauptstadt. Ob es um Ferienwohnungen, drastisch steigende Mieten oder Umwandlung in Eigentum geht – das Spiel auf dem Immobilienmarkt läuft immer aggressiver und viele wollen da mitwürfeln. Doch bei den meisten Menschen wächst die Angst: Kann ich in meiner Wohnung, in meinem Kiez bleiben? Initiativen gegen Verdrängung schießen wie Pilze aus dem Boden. Eine Stadt am Scheideweg: Wie wird sie in der Zukunft aussehen und welche politischen Perspektiven sind realistisch?“

Auch Hörenswert sind folgende Reportagen:
Touristen statt Mieter: Wie das Wohnen auf Zeit die Städte verändert. Von Beatrix Novy (14.7.2012, 18.40 Uhr, dlf) (Link)
Investieren in Betongold – Der Preis steigender Immobilien-Nachfrage. Von Caspar Dohmen (11.7.2012, 18.40 Uhr, dlf) (Link)

Tipp Wasserbürger: Nach dem Auftakt einer Veranstaltungsreihe von der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Wohnen in Berlin“ und der Auseinandersetzung mit der Berliner Mieten- und Wohnungspolitik am 21. Mai 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin (http://www.fes-forumberlin.de/content/stadtentwicklung_archiv.php)  ist für den 3. September 2012 von 10.00 bis 15.00 Uhr eine Folgeveranstaltung geplant, die auch wieder in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfinden soll.

Standen in der ersten Veranstaltung berlinspezifische Fragen im Vordergrund, soll am 3. September der Blick auf einen Städtevergleich mit Hamburg und Köln gerichtet werden und konkret Fragen nach einer aktiven Liegenschaftspolitik, dem Charakter von Bündnissen und einem Wohnraumversorgungskonzept und der Übertragbarkeit nach Berlin gestellt und hoffentlich zufriedenstellen beantwortet werden. Mit dabei sind der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe, der Hamburger Staatsrat Michael Sachs und die verschiedensten Berliner Vertreter_innern aus den Bezirken und mietenpolitischen Zusammenhängen.

10.7.2012, 16.30, dlf: Gefahr fürs Trinkwasser durch Fracking von Dagmar Röhrlich

Die Gefahren des Hydrofrackings

Schiefergasproduktion begünstigt Verunreinigung von Trinkwasser

Von Dagmar Röhrlich

Ökologie.- Die Schiefergasproduktion in Pennsylvania ist wegen ihrer Umweltfolgen sehr umstritten. So wird befürchtet, dass die zur Gesteinslockerung eingesetzten Chemikalien ins Trinkwasser gelangen könnten. Doch das sind längst nicht die einzigen Gefahren, wie eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift „PNAS“ nun zeigt…

Zur Homepage (Link)
Zur dlf-Reportage im MP3-Format (Link)

IHK reformieren und demokratisieren: E-Petition bis zum 10.7. unterstützen

Der Wasser-Volksentscheid wurde nicht nur von Verbrauchern, Mietern und Haus-Eigentümern unterstützt, sondern auch von vielen Gewerbetreibenden, klein- und mittelständischen Unternehmen. Umso unverständlicher war die Positionierung der Berliner-IHK unmittelbar nach dem Volksentscheid. Statt die Bedeutung der Anfechtung der Wasserverträge (mit skandalösen Gewinnausfallgarantien zugunsten der Konzerne RWE und Veolia) für eine kostengünstige Rekommunalisierung zu erkennen, wurde mit einem Gefälligkeitsgutachten eine Milchmädchenrechnung präsentiert, in der vorausgesetzt wurde, dass die Gewinne rechtens sind und nicht angefochten werden. Es war mehr als offensichtlich, dass die IHK weniger die Interessen von Kleinunternehmern verfolgt, als alles daran setzt, den Konzernen den Rücken zu stärken – und das, obwohl 93,1% der Unternehmen in Berlin Kleinstunternehmer mit weniger als zehn Beschäftigten sind! Repräsentanten der Interessen dieser Gruppe finden sich im 15-köpfigen Präsidium der IHK nicht: Mit einer Ausnahme setzt sich das IHK-Präsidium nur aus Vertretern großer Unternehmen wie Alba, Kaufhof, Landesbank, Deutsche Bank etc. zusammen. Aufgrund der Zwangsmitgliedschaft kann dem IHK-Präsidium die Interessenvertretung von klein und mittelständischen Gewerbetreibenden auch egal sein. Auch die Wahlbeteilung zur Vollversammlung, die nicht einmal 5 Prozent beträgt, interessiert das IHK-Präsidium nicht weiter. Man kann es auch folgendermaßen zusammenfassen: Die IHK ist gewiss NICHT das Sprachrohr der Berliner Wirtschaft und es ist zu beklagen, dass die rbb-Abendschau bei so wichtigen Themen wie der Rekommunalisierung immer wieder den IHK-Geschäftsführer Jan Eder oder den Präsidenten Eric Schweitzer zu Wort kommen lassen, anstatt sich beispielsweise bei Gewerbetreibenden zu erkundigen, die unter den hohen Wasserpreisen und hohen Betriebskosten leiden. Kleinunternehmer haben sich jetzt organisiert und eine online-Bundestagspetition gestartet, die noch bis zum 10. Juli läuft.

Unbedingt unterstützen und andere zur Mitzeichnung gewinnen!!!

zum Artikel: „IHK Berlin zittert vor Kleinunternehmern“ (Link)
zur e-Petition gegen den IHK-Pflichtbeitrag (LINK)

5.7.2012, 19.20 Uhr, swr2: Zur Finanzkrise – Der Schriftsteller Ingo Schulze im Gespräch

Oft wird gefordert, dass sich Intellektuelle mehr zu den aktuellen Problemen zu Wort melden und einmischen sollen. Was den Verwaltern und Politprofis fehlt, sind alternative Sichtweisen und intellektuelle Inspirationen, die sich nicht an der Verwertungslogik des Finanz“marktes“ orientieren.  Der Schriftsteller Ingo Schulze, der auch den Volksentscheid unterstützt hat, äußerte sich am 5. Juli im Gespräch mit Roland Wagner zur Finanzkrise und brachte die Schieflagen wieder einmal auf den Punkt.

SWR2 Tandem | cash & crash Hörer live
Sendung vom Donnerstag, 5.7. | 19.20 Uhr | SWR2

Thema: Wie sollen wir als mündige Bürger mit der Finanzkrise umgehen? Sind wir das noch – mündige Bürger? Können wir es überhaupt sein?

Gast im Studio: Der Schriftsteller Ingo Schulze

Die Sendung kann hier nachgehört werden (LINK)

Hörenswert sind auch die anderen Beiträge, die SWR2 Tandem im Rahmen der Sendereihe „cash & crash“ ausgestrahlt hat (LINK)