und weitere Radiotipps (Update 13. Juli 2011)

dlf = Deutschlandfunk / dlr = Deutschlandradio Kultur

aktuelle Hinweise zum 100. Geburtstag des Medientheoretikers Marshall McLuhan hier

Di 26.7., 19.30, dlr: Die Ausweitung der Erzählzone – Der Siegeszug des Geschichtenerzählers in Kultur, Wissenschaft und Politik
So 24.7., 18.20, SWR2: Die Kunstschwimmer. Hörspiel nach dem Theaterstück von David Dräbek
So 23.7., 18.05, dlr: Die Asse. Eine unterirdische Geschichte der Bundesrepublik. Von Lorenz Schröter
Mo 18.7., 19,04, Kulturradio: Soziale Gerechtigkeit bleibt auf der Strecke – Die Kehrseite der reichen Republik
So 17.7., 14.05, SWR2: Wasser-Reich. Die Niederlande werden immer kleiner.
Do 14.7., 22.04, Kulturradio:  „Die Entfesselung der antisozialen Tendenz in der Zivilisation der Moderne“ – 5. Berliner Rede zur Freiheit von Peter Sloterdijk

04.07.2011, 16:07, dlr: Wichtige Rohstoffquelle Regenwald – Welche Chance hat der Umweltschutz in einem Schwellenland? Gespräch mit Marina da Silva, Brasilianische Grünen-Politikerin und Ex-Präsidentschaftskandidatin
04.07.2011, 18:07, dlr: Chinas umstrittener Stolz: Der Dreischluchtenstaudamm am Jangtse von Astrid Freyeisen
Er gehört zu den gigantischsten und umstrittensten Bauwerken der Welt: der Dreischluchtenstaudamm am Jangtse. Trotz massiver Bedenken – auch aus China selbst – wurde das Projekt durchgezogen. Heute ist der Staudamm für China das Prestige-Objekt schlechthin. Aber die Kritik von Umweltschützern ist nicht verstummt. Sie misstrauen der Wasserqualität, weisen auf instabile Uferregionen hin und befürchten, dass der Staudamm nicht erdbebensicher ist.

Di 28.6., 20.10, dlf: Es könnte ja noch schlechter sein. Dialog eines Deutsch-Schweizers mit dem Leitungswasser. Hörspiel von Robert Stauffer (BR 1977)
Mo 27.6., 19.30, dlr: Hermes, Nautilus und Rabits. Wie die EU-Agentur Frontex an den europäischen Außengrenzen operiet
So 26.6., 08.30, SWR2: Aula: Mediterrane Zustände – Der Klimawandel und die Folgen
So, 19.6., 18.40, dlf: Hintergrund – Bolivien: Anspruch und Wirklichkeit – Die indigene Revolution des Evo Morales
Do 16.6., 13.07, dlr: Länderreport – Heuschrecken investieren in Biogas / Bauern wehren sich gegen Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern.


Sonntag, 10.7., 16.30 Uhr: China geht das Wasser aus (Wissenschaft im Brennpunkt)

China geht das Wasser aus

Konzepte gegen den Mangel im Reich der Mitte

Von Michael Stang
China schreitet mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran. Wachstumszahlen von Wirtschaft und Bevölkerung überschlagen sich und Megastädte schießen zuhauf aus dem Boden. Doch bei alle dem Glanz kämpft China zunehmend mit einem Versorgungsproblem. Denn dem „Reich der Mitte“ geht das Wasser aus.
Schuld daran ist nicht nur die Industrie, die Abwässer ungeklärt in Trinkwasserreservoire ablässt, oder der Mangel an Klärwerken. Klimawandel und das rasante Bevölkerungswachstum sorgen für zunehmenden Wassermangel: Schmelzwasserzuflüsse versiegen, Flüsse trockenen im Sommer aus und der Grundwasserspiegel sinkt rapide.
Sendung verpaßt? Kein Problem: Hier finden Sie das Manuskript und wenn sich die Gruppe der „Kopfhörer“ beeilt, dann kann die Sendung auch als Podcast herunter geladen werden!

„Wem dient die Forschung?“ Richard David Precht im Gespräch mit der Wissenschaftssoziologin Helga Nowotny

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Drittmitteln, An-Instituten, Drittmittel-Professuren und Forschungszentren als privatrechtliche Stiftungen und steuerlichen Abschreibmodellen (Stichwort „Kompetenzzentrum Wasser“) bleibt zu hoffen, dass auch die Aspekte der Privatisierung und Kommerzialisierung der Forschungs- und so genannten Wissenschaftsgesellschaft zumindest andiskutiert werden wird.
10.7. (Sonntag) 9.15 Uhr in der Reihe „Sternstunde Philosophie“ ein Gespräch mit Richard David Precht und der Wissenschaftssoziologin Helga Nowotny ausgestrahlt. Thema des Gesprächs: „Wem dient die Forschung?“.
Sendung verpaßt? Kein Problem: Hier kann versäumtes nachgeholt werden!

Geheime Verschlußsache im demokratischen Rechtsstaat

Der Streit um die herrschende Rechtsmeinung vollzieht sich auch unter den verfahrensbeteiligten Richtern. Um so bedauerlicher, dass Minderheitsmeinungen zur geheimen Verschlusssache erklärt werden. Bis heute gilt der Grundsatz: „Der Richter hat über den Hergang bei der Beratung und Abstimmung auch nach Beendigung seines Dienstverhältnisses zu schweigen.“ Das, was bei amerikanischen und britischen Gerichten alltäglich ist, auch die Minderheitsmeinungen von verfahrensbeteiligten Richtern zu veröffentlichen, scheint in Deutschland nicht Bestandteil gängiger Rechtspraxis zu sein, so zumindest in der dlf-Reportage „Der lange Weg vom geheimen zum öffentlichen Urteil – Minderheitenvoten als Lehrstück der Rechtsfindung in Deutschland“ von Sabine Pamperrien, ausgestrahlt am Samstag, d.9.7.

s.a.Geheimhaltung auch beim Zugang zu historischen Akten

NZZ-Online: Gute Noten für Schweizer Trinkwasser

30. Juni 2011, 14:22, NZZ Online

Gute Noten für Schweizer Trinkwasser

Immer mehr Menschen trinken regelmässig Hahnenwasser
…Mehr Bildung, mehr Wasser

Tendenziell trinken Deutschschweizer häufiger «Hahnenburger» als Romands und Tessiner, wie Crisanto Farese von Demoscope am Donnerstag vor den Medien in Zürich sagte. Zudem steige der Trinkwasserkonsum mit dem Bildungsniveau einer Person… 

Kaum jemand weiss, was Wasser kostet
Die grosse Unbekannte beim Trinkwasser ist der Preis…Eine grosse Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass eine Wasserversorgung grundsätzlich einen Gewinn erwirtschaften darf. 93 Prozent sind dagegen der Ansicht, dass die Wasserversorgung nicht privatisiert werden darf und vom Staat überwacht werden muss…

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