Nachgereicht: Sommerfest der BWB am 13. August

Am 13. August fand wie in jedem Jahr das gut besuchte Sommerfest der Berliner Wasserbetriebe statt. Bereits im letzten Jahr haben wir das Sommerfest zum Anlaß genommen, um die Berliner und Mitarbeiter mit einem Infoblatt für das Volksbegehren zur Offenlegung der Geheimverträge zu gewinnen. Mit Erfolg, denn wie wir von zahlreichen Mitarbeitern und ihren Familienangehörigen erfahren haben, sind viele am 13. Februar ins Abstimmungslokal gegangen und haben den Volksentscheid mit ihren Stimmen unterstützt!

Auch in diesem Jahr nutzten wir das diesjährige Sommerfest, um mit einem Infoblatt zum einen über das von der IHK in Auftrag gegebene Gefälligkeitsgutachten zu informieren. Zum anderen haben wir für das geplante Volksbegehren für eine kostengünstige Rekommunalisierung geworben, weil wir davon überzeugt sind, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe nicht nur gute Arbeit machen, sondern auch in Zukunft faire Löhne verdienen. Dass lässt sich aber nur gewährleisten, wenn die kostengünstige Rekommunalisierung mit einem neuen Volksbegehren gelingt. Auch haben wir in diesem Jahr unser Info-Blatt mit einem FAKTENCHECK angereichert! Zum Info-Flyer geht es hier!

20. August: Vom Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung zur Fuckparade – Die Kanalisierung des Widerstands

Die Kanalisierung des Widerstands oder:
Für jede Zielgruppe das passende Angebot!

Tag der offenen Tür in den Bundesministerien, Suppe & Mucke, Fuckparade
Alles an einem Tag und für jeden das Passende

Jedes Jahr im August öffnet die Regierung ihre Türen und lädt die Bürger ein zum Dialog. Am Tag der offenen Tür können Bürger in das Bundeskanzleramt oder in die Bundesministerien und dort versuchen, mit Regierungsbediensteten ins Gespräch zu kommen. In Zeiten des zunehmenden Bürgerprotests eine gute Möglichkeit, nicht nur den politisch korrekten Dialog mit den politisch Verantwortlichen zu suchen, sondern auch mit originellen Formen des zivilen Ungehorsams seine Unzufriedenheit mit der offiziellen Politik mediengerecht zum Ausdruck zu bringen. Den Initiatoren solcher Protestformen wäre die Aufmerksamkeit der an diesem Tag und an diesen Orten präsenten Massenmedien gewiss. Doch auch in diesem Jahr werden am 20. und 21. August Protestaktionen ausbleiben. Weder werden Hunderte von Hartz-IV-Betroffenen sich im Arbeitsministerium zu einem friedlichen Sitzstreik einfinden, noch werden Flugroutengegner dem Verkehrsministerium ihre Aufwartung machen und auch das Wirtschaftsministerium wird keinen Ansturm von Privatisierungskritikern der Daseinsvorsorge  befürchten müssen. Warum? Weil – wie auch in den Jahren zuvor  – an diesem Tag zielgruppenspezifische Alternativen zur friedlichen Kanalisierung des Protests angeboten werden.

Die gemäßigten Kritiker an der gegenwärtigen Politik alternativloser Sparzwänge, die sich durch ehrenamtliche Arbeit engagieren, dürfen sich auf dem Straßenfest „Suppe und Mucke“ in Friedrichshain ab 14 Uhr zwischen Sonntagstraße und Gryphiusstraße austoben, während den radikalen Systemkritikern die Möglichkeit eingeräumt wird, ihre Meinung den politisch Verantwortlichen auf der Fuckparade ab 15 Uhr vor dem Bunker in der Reinhardtstraße in Mitte geigen zu können – selbstverständlich begleitet von harten, schnellen und vor allem lauten Beats. Ob dieser Sound des Widerstands auch bis in die Bundesministerien vordringt, ist nicht zu befürchten. So bleiben alle unter sich und keine Gruppe tritt den Anderen auf die Füße oder in andere Körperteile.

30. August, 19.00 bis 21.30 Uhr, DGB (Keithstraße 1-3, Wilhelm-Leuschner-Saal): Fragen zur Wahl – Berlin 21 diskutiert mit den Parteien des Abgeordnetenhauses die zukunftsfähige Gestaltung Berlins

12. Sept., 18 Uhr, dbb-Forum (Friedrichstr. 169/170): Stadtgespräch „Bürgerschaftliche Mitverantwortung ernst nehmen“

15. August, DLRadio Kultur: Die ökologische Schuldenkrise / Mitmachen

Der am 15.08.2011 begonnene Mammutprozess um Steuerbetrug mit CO2-Rechten zeigt die Berührungspunkte der Finanzkrise mit dem Klimawandel. Solange auch die Bewältigung des Klimawandels nur unter betriebs- und volkswirtschaftlichen Gesichstpunkten betrachtet wird und „Investments in die ökologische Modernisierung“ nur getätigt werden, wenn diese dem Wachstum dienen, werden wir nicht weiter kommen. In diesem Zusammenhang folgende aktuelle Medienhinweise:

Die ökologische Schuldenkrise

Faule Kredite sind derzeit auch beim Umgang mit der Natur die Regel

Von Christian Schwägerl

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Um 19:30 Uhr greift in DeutschlandRadio Kultur Adof Stock das Thema „Mitmachen – Die Bürger wollen in der Politik nicht länger nur Zuschauer sein“ auf

In Deutschland ist nichts mehr machbar. Politik und Wirtschaft beklagen, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen Schönefeld nur unter größten Schwierigkeiten realisierbar sind. Die Bürgerproteste nehmen ständig zu, in der Not werden Schlichter wie Heiner Geißler oder Klaus Töpfer gerufen.

Der Wutbürger, ein Begriff, den der Spiegel in polemischer Absicht erfunden hatte, wird längt politisch ernst genommen. Bei dem Protest gegen Atomkraftwerke oder gegen große Bauprojekte geht es nicht nur um Sachentscheidungen, es geht auch um die politische Kultur in Deutschland und um die Frage, wer was im Land entscheiden darf.

Ein Blick nach Dänemark zeigt, dass eine frühzeitige Bürgerbeteiligung helfen kann, das Gemeinwohl zu stärken und Konflikte zu vermeiden.

Jose Saramago: Von der „Stadt der Blinden“ zur „Stadt der Sehenden“

Von der „Stadt der Blinden“ zur „Stadt der Sehenden“
oder: VOM SEHSINN ZUM SCHARFSINN
ZUR ERINNERUNG AN JOSE SARAMAGO

In der Nacht von Sonntag (14. August) auf Montag, wird zu nachtschlafender Zeit um 0.00 Uhr auf ARD die sehenswerte Literaturverfilmung „Die Stadt der Blinden“ von Jose Saramago durch den Regisseur Fernando Meirelles (City of God) ausgestrahlt. Anlass für einen Rückblick auf zwei Romane dieses bedeutenden Schriftstellers.
Mit dem Tod des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers und bekennenden Sozialisten Jose Saramago ist die Welt der politischen Literatur ärmer geworden. Als Saramago seinen Roman „Die Stadt der Blinden“ präsentierte, wurde die Leserschaft in mehrfacher Hinsicht herausgefordert: Denn die Konfrontation mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz bringt stets das zu tage, was keiner gerne sieht, was nur allzu gerne vergessen, verdrängt wird.

Die Geschichte war einfach angelegt: In einer Stadt werden immer mehr Menschen von einer weißen Blindheit befallen. Die Politik reagiert – wie nicht anders zu erwarten – hilflos mit den übrigen Repressalien: Überwachen, abtransportieren, kasernieren, wegsperren.
Die weiße Blindheit macht auch vor einem Augenarzt nicht halt und als die Militärpolizei kommt, um den Erblindeteten abzuholen, erklärt seine besorgte Ehefrau den Beamten, dass auch sie plötzlich erblindet sei. Erwartungsgemäß werden beide gemeinsam in Verwahrung genommen. In einer ehemaligen Anstalt für geistig Behinderte werden die Betroffenen sich selbst überlassen. Schon bald bilden sich unter den Blinden zwei Gruppen heraus: Die eine, bemüht, die zivilisatorischen Regeln des Respekts und der Demokratie zu wahren, steht eine andere Gruppe gegenüber, die sich schon schnell den Zugang zu den täglichen Lieferungen von Nahrungsmitteln sichert und die andere Gruppe brutal erpresst. Saramago erspart in diesen Passagen dem Leser nichts, schildert erbarmungslos die Bestialität des Überlebenskampfes und überschreitet nicht selten die Grenzen des Zumutbaren. Als der Gruppe des Augenarztes unter der mitfühlenden Leitung der sehenden Ehefrau die Flucht aus der Anstalt gelingt, finden die Flüchtlinge eine weitgehend zerstörte, geplünderte Stadt vor. Die Gruppe findet Zuflucht in der Wohnung des Ehepaares, sie richten sich so gut es geht ein, nehmen einander an. Und auf einmal, inmitten dieses Prozesses der Menschwerdung, verschwindet die weiße Blindheit so plötzlich wie sie gekommen war. Doch die Menschen dieser Gruppe kehren nicht wieder zurück in den gewohnten Trott. Diese elementare Erfahrung hat sie verändert, genauer ihre Wahrnehmungssinne geöffnet: Statt sich wie früher mit der alltäglichen Routine zu taxieren, statt zu gaffen und zu glotzen, haben die Protagonisten des Romans wieder gelernt, sich zu betrachten, mit Respekt, Achtung und vor allem mit Verständnis für einander und der Erkenntnis, dass es nur einen Weg geben kann – einen gemeinsamen.

Saramago scheint in seinem Fortsetzungsroman „Die Stadt der Sehenden“ an diesen versöhnlich-zuversichtlichen Ausklang anknüpfen zu wollen. Die Menschen haben sich nicht nur emanzipiert, haben nicht nur die Scharlatane des politischen Schmierentheaters durchschaut, sie haben unterdessen auch verstanden, aus ihrer Erkenntnis die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Die Handlung des Romans beginnt an einem verregneten Tag. Wie das Schicksal es will, finden ausgerechnet an diesem Tag Kommunalwahlen statt. Die Wahlen erweisen sich in der Hauptstadt des Landes als politisches Fiasko: Eine überwältigende Mehrheit der Bürger erteilen ihren Repräsentanten einen Denkzettel in Form eines weißen Wahlzettels. Die Vertreter der Politik – bestehend aus drei Parteien, der Partei der Rechten, der Mitte und der Linken – reagieren auf diese „weiße Pest“ wie nicht anders zu erwarten und lassen die Wahl – wegen des schlechten Wetters – wiederholen.  Doch die Pest weitet sich aus: 83 Prozent der Wahlberechtigten werfen in die Urnen der Hauptstadt einen weißen Zettel. Auf diesen brutalen „Schlag gegen die demokratische Normalität unseres Lebens und Gemeinwesens“ reagiert die Führung mit der Verhängung des Ausnahmezustandes. Agenten werden rekrutiert, auf Linie gebracht und auf die Bevölkerung angesetzt. Eine flächendeckende Bespitzelung beginnt und jeder Hauptstadtbewohner wird zwangsverpflichtet, sich einem Lügendetektortest zu unterziehen. Doch alles hilft nicht: Die Hauptstädter reagieren mit einer großen Demonstration, woraufhin die Regierung beschließt, die „Aufständischen“ sich selbst zu überlassen und sich aus der Hauptstadt taktisch zurückzuziehen. Die Stadt wird eingekesselt, der Belagerungszustand wird ausgerufen. Doch die Rechnung der Regierenden geht nicht auf und selbst ein inszenierter Streik der Stadtreinigung führt nicht zu dem erhofften Resultat der Zermürbung, weil sich die Bürger selbst zu helfen wissen:

„… und das war der Stand der Dinge, als um punkt zwölf Uhr aus allen Häusern der Stadt Frauen traten, mit Besen, Eimern und Schaufeln bewaffnet, und ohne ein Wort vor ihrer Haustür zu kehren begannen, bis hin zur Straßenmitte, wo sie auf andere Frauen stießen, die in gleicher Absicht und mit den gleichen Utensilien bewaffnet von der anderen Straßenseite gekommen waren.. Wahrscheinlich kamen aus demselben Grunde auch am dritten Tag die Männer der Stadtreinigung auf die Straße zurück. Sie trugen nicht ihre Arbeitsuniformen, sondern Zivilkleidung. Die Uniformen, nicht sie seien im Streik, erklärten sie…“ (S. 191).

In ihrer arroganten Machtbesessenheit schrecken die Regierenden nicht vor terroristischen Maßnahmen zurück und versuchen mit einer Bombe dem weißen Widerstand Einhalt zu bieten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Auch der Bürgermeister der Hauptstadt wendet sich von der Regierung ab und erklärt seinen Rücktritt.
Die Anspannung wächst, an eine spontane, weiße Bewegung glaubt niemand, die politische Spitze ist überzeugt, es mit einer weißen Verschwörung zu tun zu haben, einer Verschwörung, die aufgedeckt werden muß, koste es, was es wolle.

In der Suche nach einem Schuldigem, einem Sündenbock findet die Groteske ihre dramatische Zuspitzung: Überzeugt, „dass es eine Beziehung zwischen der neuerlichen Blindheit des Weißwählens und jener anderen weißen Blindheit geben muss“, ist die Schuldige bald ausgemacht: Den Kopf hinhalten muss die Frau des Augenarztes, jener Frau, die damals vor vier Jahren als einzige nicht erblindet ist…

Saramago überzeugte auch im hohen Alter – im Gegensatz zu manch anderem älteren Kollegen des deutschen Literaturbetriebes – durch seine vorwärts gewandte Wachheit, durch seine moralisierende wie anklagende Grundhaltung und vor allem durch seine erzählende Brillanz,  das Erkannte den Lesern nahe zu bringen: Die Politikverdrossenheit, die sich in sinkenden Wahlbeteiligungen widerspiegelt, die infantile Weigerung von Politik und Medienindustrie die tiefe Vertrauenskrise der repräsentativ-parlamentarischen Demokratie zur Kenntnis zu nehmen, die Ausrichtung auf eine High-Tech-gestützte Kontrollbürokratie mit einem totalitären Anspruch, welche selbst vor terroristischen Aktivitäten nicht zurückschreckt, die Diffamierung großer Bevölkerungsschichten als Nichtsnutze und Sozialschmarotzer, als DIE Schuldigen, die für alles herhalten müssen, diese und andere Themen hat Saramago seinem Publikum auf eine Weise nahe gebracht, die die Leserschaft eben nicht nur fesselt, sondern ihr auch die Augen auf das Gegenwärtige öffnet – Literatur als Sprengstoff für die Sinne, Literatur, die sehend im Sinne von um- wie weitsichtig macht. Solche Literatur dem kurzweiligen Zeitvertreib des Glotzens vorzuziehen, lohnt sich schon deshalb, weil solche Literatur gefährlich ist, weil solche Literatur die Sinne des Lesers umfassend mobilisiert.

Fraglich bleibt, wie den Gefährdungen einer verkrustet, erstarrten Demokratie begegnet werden kann, was den Schattenregierungen von globalen Beratungsagenturen und dem international hochkonzentriertem Finanz¬kapital  nicht nur entgegen zu halten ist, sondern wie diesen elitären Machtzentren Einhalt geboten werden kann. Die Ausrichtung des kritischen Bewusstseins auf das politische, genauer: das parlamentarische System allein ist genauso unzureichend, wie mystifizierend all seine Hoffnungen auf NGO´s und zivilgesellschaftliche Protestformen zu setzen. Dessen bewusst war sich auch Saramago: Und ob die Weigerung, sich dem bedeutungslosen Ritual der Wahl zu verweigern bzw. ein weißes Zeichen zu setzen, etwas ändert? Die „rot-rote“ Berliner Landesregierung „repräsentiert“ nicht einmal 25 Prozent der Wahlberechtigten Berlins und die Wahlbeteiligung ist auf ein beängstigend tiefes Niveau abgesunken. Eine Wahlpflicht würde gewiss den Druck auf die etablierten Parteien vergrößern, sich mehr um die Nicht- bzw. Weiß-Wähler zu kümmern.
Immerhin gibt es in Ländern wie Belgien, Griechenland, Luxemburg und anderen eine Wahlpflicht – und damit die Möglichkeit, weiß zu wählen! Zumindest so lange, bis die Saubermänner dieser Nation sich entscheiden eine neue Partei, die  „Weiße“, zu gründen. Ob sich deren Spitzenkandidaten für den Wahlkampf mit einer weißen Weste ausstaffieren würden, bleibt abzuwarten.

Hier die Rezension als PDF

14. August, ARD, 0.00 Uhr: Literaturverfilmung des Romans von Jose Saramago „Die Stadt der Blinden“ durch Fernando Meirelles (City of God)

Die Verfilmung von Literaturvorlagen ist stets eine besonders große Herausforderung. Das gilt erst recht für literarische Vorlagen des Literaturnobelpreisträgers Jose Saramago, denn seine Werke sind beklemmende und zugleich erkenntnisreiche Gesellschaftsparabeln, deren Tragweite filmisch nur schwer umzusetzen und zu vermitteln sind. Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles, berühmt geworden durch den preisgekrönten Spielfilm „City of God“ oder die John Le Carre Verfilmung „Der ewige Gärtner“, hat sich dieser Herausforderung gestellt und den Saramago-Roman „Die Stadt der Blinden“ mit den Hauptdarstellern Julianne Moore, Mark Ruffalo und Gal García 2008 verfilmt.

Im Folgeroman „Die Stadt der Sehenden“ hat sich die ehemals erblindete Gesellschaft emanzipiert, hat durch das Stadium der weißen Blindheit das Sehen im Sinne des Betrachtens und Verstehens erlernt. Die Folge dieses verstehenden Betrachtens ist das Durchschauen des politischen Schmierentheaters und der Legitimationsentzug durch die Bevölkerung, die anläßlich einer Wahl einen weißen Stimmzettel abgibt. Auf diese weiße Revolution reagieren die Herrschenden mit den üblichen Mitteln der Repression…

Wie der Protest hierzulande systemstabilisierend kanalisiert bzw. neoliberal gemanagt wird, läßt sich am 20. August, am Tag der offenen Tür der BundesRegierung, veranschaulichen. Proteste sind an diesem Tag an diesen Orten nicht zu erwarten, denn diese werden „sozialpartnerschaftlich“ umgeleitet… Wer sich also wundert, dass an diesem „Tag der offenen Tür“ alles friedlich verläuft, der sollte versuchen, sich dem verstehenden Betrachten zu öffnen. Die Lektüre der Romane des verstorbenen Jose Saramago helfen, sich diese Dimensionen zu erschließen.

s.a. Vom Sehsinn zum Scharfsinn – zur Erinnerung an den Literaturnobelpreisträger Jose Saramago