17.4., Dienstag, SWR2, 8.30 Uhr – Viel Holz: Die Bundeswaldinventur und der Zustand deutscher Wälder von Dirk Asendorpf

Ob in diesem halbstündigen Feature auch die Privatisierung des Waldes zur Sprache gebracht wird? Bereits über 50% des Waldbestandes in Deutschland ist privatisiert worden. Auch sogenannte institutionelle Anleger treiben die Privatisierung und Kapitalisierung des Waldes stark voran, was von Hediwg Lechtenberg in einer dlf-Kurz-Reportage vor kurzem dargestellt wurde (Zwischen Möbelstück und Brennholz: Begehrte Waldflächen in NRW).

In diesem Zusammenhang erinnern wir an die dlf-Diskussion “Vom Staatsforst zur Bürgerwald Aktiengesellschaft – Mit welchem Konzept lässt sich der deutsche Wald nachhaltig schützen?” (Journal am Vormittag v. 1. Sept. 2010) wie an den Focus-Artikel: „Was bringen Wald-Investments wirklich fürs Depot?“ vom 2.4.2012

Viel Holz

Die Bundeswaldinventur und der Zustand deutscher Wälder
Von Dirk Asendorpf

Fichten und Kiefern haben im deutschen Wald die einst dominante Buche verdrängt. Sie wachsen schneller, sind eher erntereif und damit attraktiver für Waldbesitzer und Forstleute. Allerdings stehen die Nadelbäume oft in tristen Monokulturen und sind anfälliger für Sturmschäden, Schädlingsbefall und Klimawandel. Der Umbau zu ökologisch intakten und zugleich ertragreicheren Mischwäldern ist politisch gewünscht, doch über den richtigen Weg tobt ein erbitterter Streit zwischen Waldbesitzern, Forstwissenschaftlern und Naturschutzverbänden. Die nötigen Fakten soll die dritte Bundeswaldinventur liefern, die bis Herbst 2012 läuft. Fachleute begutachten dafür an 60.000 Probepunkten den ökologischen und ökonomischen Zustand unserer Wälder.

18.4. (Mittwoch), 20.15 Uhr, 3Sat: Plastic Planet von Werner Boote

Ein Dokumentarfilm, der diese Sendezeit verdient!

Was machen wir aus Plastik und was macht Plastik mit uns. Beunruhigend, dass selbst in unserem Blut Plastik bereits nachweisbar ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Ankündigung zum Film erfüllt:

„Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!

PLASTIC PLANET ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.“

Weiteres unter http://www.plastic-planet.de/derfilm.html

aktueller Hinweis zum Nachweis der Deutschen Umwelthilfe, dass es sich bei Bio-Plastiktüten um nichts anderes handelt, als eine „vorsätzliche Verbrauchertäuschung“. Hier der Auszug aus einem dlf-Interview:

„Scholl: Sie wollen sogar herausgefunden haben, dass die Öko-Plastiktüte, also jene Öko-Plastiktüte, noch umweltschädlicher ist als die herkömmliche. Wie schädlich ist sie denn?

Resch: Es ist so, dass die sogenannten biologisch abbaubaren Plastiktüten nur zu 30 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, nämlich aus PLA, aus Maisstärke, und zwar witzigerweise noch aus gentechnologisch modifizierten Maispflanzen, besteht, und 70 Prozent aus Erdölprodukten. Damit haben wir einen Hybridkunststoff, der erstens in der Herstellung sehr viel aufwendiger, sehr viel energieaufwendiger ist, sich aber zum anderen auch nicht recyceln lässt. Selbst wenn man wollte, kann man diesen Kunststoff nicht recyceln, im Gegensatz zu anderen Plastiktüten, die wir ja auch ablehnen, die aber einen praktisch geringeren Ökonachteil, einen geringeren Umweltnachteil haben.“

16. April, 00:05 Uhr: Kritische Masse – Der Aufstand der Vielen

Kritische Masse – Der Aufstand der Vielen

Wut … Bürger

Feature von Thomas Palzer

„Eine demokratische Ordnung kann nur demokratisch genannt werden, wenn in ihr auch die Möglichkeit eingeräumt wird, sie infrage zu stellen“, sagt die Berliner Philosophin Juliane Rebentisch. Tatsächlich bildet sich heute eine wehrhaft „kritische Masse“ aus gut informierten Individuen, die neue Formen der Beteiligung an der Macht fordern.

16.4., 20Uhr, Infoveranstaltung im Café Niesen: SOS – Mauerpark

Nach der Stadtentwicklungsausschuss-Sitzung Mitte vom 30.03.2012 steht  nun nächste Woche die BVV-Sitzung am Donnerstag 19.04.ins Haus, auf der die Beschlussvorlage vom 30.03 – die von den BürgerInnen einmütig abgelehnt wird! – beschlossen werden soll. Damit würde der Mauerpark zwar um ca. 3ha vergrößert werden, ca. 7ha aber wären als öffentlicher Freiraum verloren durch Bebauung im Norden und Privatisierung für Gewerbetreibende im Süden.
Wir haben kurzfristig eine Infoveranstaltung am Montag 16.4. zur Beschlusslage organisiert
Mauerpark! Was bedeutet die aktuelle Beschlusslage für uns?

Information und Beratung

Montag 16. April 2012 – 20:00 Uhr

Café Niesen, Schwedter/ Ecke Korsörer Straße


Bitte auch den BVV Termin am Donnerstag, 19.4. nächste Woche vormerken, es ist wichtig, dass wir wieder zahlreich auftreten. Bis dahin freuen wir uns über jeden, der die Online Petition unterzeichnet, Kommentare hinterlässt und die Info weiterverbreitet, vielen Dank!
Beste Grüße

für den Initiativkreis,
Silvia

Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park

Welt-Bürger-Park e.V.

Oderberger Str 48, 10435 Berlin

VorstandssprecherInnen: Claudia Hering, Silvia Kollitz, Heiner Funken

Presse: Frank Möller 0173 6127224/ Heiner Funken 0176 48258425

10.4., 11.35 Uhr, dlf: Bedeutung der Sanitären Grundversorgung in „Kloake statt Trinkwasser“ von Linda Staude

Am Beispiel des Nairobi River in Kenias Hauptstadt unterstreicht Linda Staude in einer Kurz-Reportage die Bedeutung der sanitären Grundversorgung.

Sendung verpasst? Kein Problem: Der Beitrag kann im Audio-on-Demand-Bereich des dlf bis einschließlich 10.09.2012 nachgehört werden.

Kloake statt Trinkwasser

Der Nairobi River in Kenias Hauptstadt

Von Linda Staude

Neben der Wüstenbildung haben viele Regionen Afrikas vor allem mit dem Wassermangel Probleme. Selbst dort wo ausreichend Wasser für die Städte, Wälder und die Landwirtschaft zur Verfügung steht, ist es oft derart verseucht, dass es sogar als Gießwasser völlig ungeeignet ist…