18.3.2013, 22.00 Uhr, WDR + NDR: Wem gehört das Wasser. Von Christian Jentzsch

Wasser ist die lebenswichtigste Ressource der Erde. Der Kampf um den Besitz der weltweiten Wasser-Reserven hat längst begonnen. Mehrere Weltkonzerne liefern sich ein Wettrennen um die besten Trinkwasserquellen – allen voran Coca Cola, Pepsi und Nestlé, der größte Lebensmittelhersteller des Planeten.

Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht, erklären die Vereinten Nationen. Die Getränkehersteller halten es dagegen für „blaues Gold“, ein Produkt, das seinen Preis haben müsse. Nur, wer soll dafür wie viel bezahlen – und wer verdient daran?

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17.3.2013, 13.30 Uhr, ZDF: planet.e – Risiko Trinkwasser von Peter Podjavorsek

Es verdichten sich die Anzeichen, dass auch geringste Chemikalienmengen gesundheitsschädlich sein können, wenn die Substanzen jahrelang täglich aufgenommen werden. Zum Beispiel über unser Trinkwasser. Es gilt zwar als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Aber wirklich sauber ist es nicht. Wie hoch ist das Risiko wirklich?
Im Vorfeld des Weltwassertages (22.03.) trägt „planet e.“ die Fakten zusammen, fragt nach und sucht nach Lösungsansätzen.

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14.3.2013, 21.45 Uhr, ARD: MONITOR „Wasserprivatisierung Marsch!“ Von Kim Otto, Nikolaus Steiner, Jan Schmitt

Nach der Monitor-Reportage „Geheimoperation Wasser“ vom 13.12.2012 über die Pläne der Kommission zur Neuregulierung der Ausschreibungsrelegn für die Vergabe von Konzessionen im Bereich der Wasserversorgung war die Aufregung groß und alle politischen Parteien fühlten sich zur kritischen Positionierung berufen. Sogar auf dem Parteitag der CDU sahen sich die Delegierten veranlasst, einen entsprechenden Beschluss zu fällen. Diesen Beschluss nahmen die Grünen zum Anlass für eine Abstimmungsvorlage im Bundestag. Amüsant, wie die Abgeordneten der CDU-Fraktion abgestimmt haben…

In der Anmoderation der Reportage würde auch auf die Europäische Bürgerrechtsinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ verwiesen. Leider wurde in diesem Zusammenhang unterstellt, es würde sich um ein Europäisches Volksbegehren handeln. Das ist leider falsch, da mit dem neuen Beteiligungsinstrument der Europäischer Bürgerinitiative KEINE Gesetzgebung- oder Richtlinienkompetenzen verbunden sind. Es geht lediglich um ein Anhörungsrecht vor der Kommission.

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9.3.2013, dlf, 11.50 Uhr: Udo Pollmer mit einem deutlichen Statement zum virtuellen Wasser

Virtuelles Wasser

Die neueste Erfindung von Umweltschützern klagt die Verbraucher an

Von Udo Pollmer

Nach dem ökologischen Fußabdruck und dem CO2-Fußabdruck latscht nun der virtuelle Wasser-Fußabdruck durchs Internet und tritt den gesunden Menschenverstand mit Füßen.

In der Dritten Welt leiden die Menschen nicht in erster Linie unter Wassermangel, weil wir deren Wasser verbrauchen, der Mangel ist gewöhnlich die Folge von Misswirtschaft. Metropolen wie Mexico-City oder Delhi leiten ihr Abwasser einfach ungeklärt in den nächsten Fluss – aber sie erzählen der Öffentlichkeit, sie hätten gute Abwassersysteme. Die Milliarden, die in die Wasserversorgung vieler Städte der Dritten Welt gepumpt werden, auch mit internationaler Hilfe, versickern dort so schnell wie das Trinkwasser in den maroden Leitungen. Vielerorts geht die Hälfte des Trinkwassers durch kaputte Rohre verloren. In den meisten Ländern gibt es genug Wasser, aber es wird vor Ort vergeudet. Eine Ausnahme von dieser Regel ist der Anbau von Baumwolle. Wer hier Ressourcen schonen will, darf gern auf Modeklamotten verzichten und statt Baumwollsocken Nylonstrümpfe tragen.

Abwasser muss geklärt werden, Trinkwasser muss aufbereitet und in sicheren Leitungen transportiert werden. Dann kann es immer wieder genutzt werden. Aber wenn wir pauschal virtuelles Wasser sparen, haben die Menschen in Afrika, Asien oder Südamerika keinen einzigen Tropfen mehr. Nach dem ökologischen Fußabdruck und dem CO2-Fußabdruck latscht nun der virtuelle Wasser-Fußabdruck durchs Internet und tritt den gesunden Menschenverstand mit Füßen…

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11.3.2013, WDR, 20.15 Uhr: Trinkwasser: Voller Schadstoffe oder voller Mineralien – welches Wasser ist wirklich gut für uns?

Im Rahmen der Sendereihe „Der große Haushaltscheck“ beleuchtet Yvonne Willicks nicht nur das Trinkwasserverhalten der Menschen in NRW, sondern „checkt“ auch andere Aspekte wie die Qualität, den Geschmack, die Gesundheit und die Ökologie. Erschreckend, dass 51% der Befragten auf Flaschenwasser zurückgreifen…

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