Müssen Berliner Kleingärten Baulöwen weichen? – Protest am Montag, den 27. Juni, 16:30 Uhr am Bahnhof Zoo

Protestmarsch zum Erhalt der Kleingartenanlagen am 27.6., 16.30: vom Bahnhof Zoo zur Urania, wo ab 18.00 Uhr eine Konferenz stattfindet, auf der die Forderungen vorgestellt werden!
Auch Kleingartenanlagen gehören nicht nur zur öffentlichen Daseinsvorsorge, sie gehören zur grünen und sozialen Stadt, denn in Kleingärten finden Menschen, die sich keine Immobilien leisten können, eine Zuflucht zur Natur.
Weil es kaum B-Pläne zur Kleingartensicherung gibt, wachsen die Ängste, dass Kleingärten vermutlich noch immer als Bauerwartungsland herhalten müssen. Daher ist es wichtig, Zeichen zu setzen und den Wahlkampf zu nutzen, verbindliche Zusagen einzufordern.

Berliner lieben ihre Kleingärten – Hände weg!
Abrissbagger haben bei uns Hausverbot.
Wer Kleingärten vernichtet, zerstört die „Grüne Stadt“.
Dauerhafte Sicherung statt Schutzfristen!
Kleingärten müssen bezahlbar sein!

Nähere Informationen und wichtige WAHLPRÜFSTEINE finden Interessierte unter http://www.gartenfreunde-berlin.de/de/publikationen/protestaktion?PHPSESSID=0fbac24e666017082cef4f47e873dd51

Mi, 29.6.11 – Jean Ziegler in Berlin

Mi 29.6., 19.30, Berliner Ensemble (Mitte): Jean Ziegler – Der Hass auf den Westen. Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren.

Wenn der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung (2000 – 2008) auch gewiss engagiert unterwegs ist, so fällt doch an seinen umfangreichen Publikationen unangenehm auf, dass er seine zuletzt erschienen Bücher vom neoliberalen Konzern BERTELSMANN verlegen läßt. Übrigens auch das Machwerk von Sarrazin wurde von der dva (Deutsche Verlags Anstalt) verlegt, einem „Tochter“unternehmen von Bertelsmann. Es würde Ziegler gut zu Gesicht stehen und seine Glaubwürdigkeit unterstreichen, wenn er sich von Bertelsmann verabschiedet und einen anderen Verlag sucht!

Bis zum 5. Juli (!!!) kann noch ein Interview des dlr mit Ziegler zum Zustand der UNO nachgehört werden!

Überarbeitete Neuauflage: ‚Heuschrecken‘ im öffentlichen Raum – Public Private Partnership v. Werner Rügemer

Die zweite, überarbeitete Neuauflage des Buchs  „’Heuschrecken‘ im öffentlichen Raum – Public Private Partnership – Anatomie eines globalen Finanzinstruments “ von Werner Rügemer, einem ausgewiesenen Kenner der Privatisierungspolitik und ein aufmerksamer Beobachter der Privatisierungs-Akteure, ist gerade erschienen. Allen Bürgern, denen die öffentliche Daseinsvorsorge am Herzen liegt, kann das Buch  wärmstens empfohlen werden.

Werner Rügemer:
>Heuschrecken< im öffentlichen Raum
Public Private Partnership – Anatomie eines globalen Finanzinstruments
(2., aktualisierte und erweiterte Auflage)
Mai 2011, 204 Seiten, kart., 18,80 EUR
ISBN: 978-3-8376-1741-2
Mehr Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit:
http://www.transcript-verlag.de/ts1741/ts1741s.php

Mo, 20.6.11, Gemeinwohl statt Rendite – Tageskonferenz im Pfefferberg

Mo, 20.6., Tageskonferenz, 10.30 bis 17.30 Uhr, Gemeinwohl statt Rendite – Zur Zukunft öffentlicher Unternehmen in Berlin / Ort: Pfefferberg, Haus 13, Schönhauser Allee 176, U-Bhf. Senefelder Platz, Programm und Anmeldung hier. Und den Info-Flyer zum neuen Volksbegehren gibt es hier. Mal schauen, ob sich Klaus Lederer, Harald Wolf und der Landesvorsitzende der SPD, Michael Müller, darüber freuen 🙂